Freitag, April 20, 2018

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Kleinbasel

An der Klybeckstrasse, zwischen Altrheinweg und Kleinhüningerstrasse kam es am 20. April um 4 Uhr zu einem Feuer. Dabei brannte in einem Hinterhof ein umgebautes ehemaliges Lagerhaus. Es wurden dabei keine Personen verletzt. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass ein Anwohner den Brand bemerkt und die Rettungsdienste alarmiert hatte.

Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte den Brand darauf in kurzer Zeit löschen. Die Brandursache ist noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft. Im Einsatz waren die Sanität der Rettung Basel-Stadt, Patrouillen der Polizei, die Berufsfeuerwehr und die Milizfeuerwehr Kleinbasel.

Rund fünf Jahre nach dem positiven Volksentscheid beginnt diesen Juli der Bau des Claraturms. Der rund 100 Meter hohe Turm und sein etwa 20 Meter hoher Annexbau bieten Platz für Wohn-, Kommerz- und Retail-Flächen, wobei die Wohnnutzung deutlich überwiegen wird. Im Erdgeschoss sind Gewerbe- und Gastronomieflächen geplant. Ab dem zweiten Stock entsteht ein Mix aus 1- bis 4.5-Zimmerwohnungen. In den drei Untergeschossen befinden sich eine Auto-Einstellhalle sowie Velo-Parkplätze und das oberste Geschoss wird öffentlich nutzbar sein.
 
Die Mietverträge in den bestehenden Liegenschaften am Riehenring waren bis zum 30. Juni 2018 befristet verlängert worden. In den kommenden Wochen wird das Projekt zur Ausführungsreife gebracht, sodass die Bauarbeiten im Juli 2018 beginnen können. Bis im Frühjahr 2019 sollen die Abbrucharbeiten und die Vorbereitung der Baugrube beendet werden. Die Rohbauarbeiten sind voraussichtlich im Herbst 2020 abgeschlossen. Die Fertigstellung und der Bezug sind auf Sommer 2021 geplant.
 
Mehr dazu lesen Sie in der «Vogel Gryff»-Grossauflage vom 26. April.
 

Das Christmas Tattoo feiert sein Comeback

  • Dienstag, 17 April 2018 12:36
Nach vier Jahren feiert das Christmas Tattoo im kommenden Dezember sein Comeback. Unter dem Titel „Santas Weihnachtsfeier“ versetzen bekannte Ohrwürmer wie Stille Nacht, heilige Nacht, Jingle Bells oder White Christmas die Besucherinnen und Besucher in Weihnachtsstimmung. Vor einer märchenhaften Kulisse verzaubern über 700 Mitwirkende aus den besten Musik- und Showformationen der Schweiz und der ganzen Welt das Publikum mit einer emotionalen und qualitativ hochwertigen Weihnachtsshow. Vom 100-köpfigen Chor über die Massed Pipes and Drums bis hin zu grossartigen Solisten, königlichen Garden und verblüffenden Show-Elementen ist alles dabei, was das Weihnachtsherz begehrt.
 
Eine eindrucksvolle Inszenierung, die man nicht verpassen sollte. Die Vorfreude ist bei Produzent Erik Julliard spürbar: „Weihnachten bedeutet mir sehr viel. Ich freue mich darum jetzt schon, mit dem Christmas Tattoo 2018 dem Publikum eine einzigartige, spektakuläre und zugleich besinnliche Show präsentieren zu dürfen.“ Der Ticketverkauf startet am 5. September 2018. Weitere Informationen zum Programm und Event folgen zeitnah zum Start Ticketverkauf auf christmas-tattoo.ch. Das Christmas Tattoo findet vom 14. bis 16. Dezember 2018 in der St. Jakobshalle Basel statt.
Über Ostern zeigte sich unsere Stadt von ihrer unschönen Seite. Wo man auch hinsah, hatte es überquellende öffentliche Abfall­eimer, unter anderem wegen illegal entsorgtem Hausmüll, nicht selten verpackt in «Robidog»-Beuteln. Für die Stadtreinigung ist diese Entwicklung nicht neu, aber mit einem solchen Ausmass wie über die Festtage habe er nicht gerechnet, sagt der Leiter Dominik Egli. «Dieses Jahr wurden wir von der Entwicklung überrascht. So etwas haben wir an vergangenen Osterfeiertagen nicht erlebt.» Allgemein sei die illegale Entsorgung von Hausmüll ein immer grösseres Thema, sagt Egli. «Die Menge an Haushaltsabfällen, die unerlaubterweise in den Abfallkübeln landet, ist beträchtlich, und das Phänomen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.»
 
Der Grund dafür ist klar: Die Leute wollen sich so das Geld für den «Bebbi-Sack» sparen. Dennoch versucht der Leiter zusammen mit seinen Leuten bei der Stadtreinigung, das Problem soweit wie möglich in den Griff zu bekommen. «Wir beobachten die anfallenden Mengen ständig und nehmen bei Bedarf Anpassungen vor. Wir können kleine Abfallkübel (35 Liter) durch grosse Kübel (110 Liter) ersetzen und/oder die Abfallkübel häufiger leeren. Und wir werden nächstes Jahr an Ostern mehr Abfallkübel leeren als dieses Jahr.» Wer erwischt wird, wenn er seinen Hausmüll illegal entsorgt, muss mit einer Busse zwischen 100 und 200 Franken rechnen. Das unachtsame Liegenlassen von Kleinabfällen (so genanntes Littering) wird mit 80 Franken Busse bestraft. Zum Littering gehört auch das Wegwerfen von Zigarettenstummeln.  
 
Die Littering-Busse gibt es schon lange. Mit der Änderung der Ordnungsbussenverordnung wurde sie im Jahr 2012 von 50 auf 80 Franken angehoben, wie Toprak Yerguz vom Justiz- und Sicherheits­departement (JSD) sagt. Im Kampf gegen das Littering im öffentlichen Raum läuft aktuell die Kampagne «Sauberes Basel» Dabei werde jetzt auch vermehrt darauf geachtet, das keine Zigarettenstummeln weggeworfen würden, so JSD-Sprecher Yerguz. «Die Ordnungsbussen können von uniformierten Angehörigen der Kantonspolizei erhoben werden sowie von Mitarbeitenden des Amts für Umwelt und Energie (AUE), die durch ihre Kleidung gekennzeichnet sind.» Die Polizei achtet auf Littering im Rahmen des Patrouillendienstes. Wird die Busse nicht innerhalb von 30 Tagen bezahlt, leitet die Kantonspolizei das ordentliche Strafverfahren ein
 
Es sei nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, der sich nicht an die Regeln hält, schreibt das AUE auf seiner Homepage. «So entsorgen mehr als 95 Prozent der Bewohner und Bewohnerinnen von Basel ihren Abfall korrekt.» Wie gross das Problem effektiv ist, kann auch die Stadtreinigung nicht sagen. Leiter Dominik Egli erklärt: «Dies liegt auch daran, dass die Unterscheidung zwischen Abfällen, die im öffentlichen Raum generiert werden und somit in den öffentlichen Abfallkübeln entsorgt werden dürfen, und Abfällen, die zu Hause generiert werden, nicht immer eindeutig machbar ist.»