Mittwoch, Juni 19, 2019

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Kleinbasel

Die Macher des Basel Tattoo stellen einen weiteren Höhepunkt für das Programm 2019 vor. Mit Johnny Manuel haben sie ein wahres Stimmwunder engagiert. Sein Auftritt bei America’s Got Talent, mit dem Lied „I Have Nothing“ von Whitney Houston, ging viral. Seine Performance erzielte auf Facebook 417 Millionen Aufrufe und wurde auf YouTube 48 Millionen Mal angeschaut.

Als Kind war er kaum vom Radio wegzubringen und begann schon bald jeden Ton, der aus dem Lautsprecher kam, nachzuahmen. Der junge Künstler liebte es, auf der Bühne zu stehen und seine Leidenschaft für die Musik auszuleben. Der Nervenkitzel und der Applaus des Publikums trieben ihn immer weiter an. 2017 folgte in der TV-Show America’s Got Talent der Durchbruch. Seither wird er nicht selten als die „männliche Whitney Houston“ bezeichnet. Im vergangenen Jahr stand Johnny Manuel in über 12 Ländern auf der Bühne und begeisterte die Massen. Zum Beispiel mit der Band Equinox beim Finale des Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon. Ihr Song „Bones“ wurde auf YouTube über 10 Millionen Mal angesehen. Im gleichen Jahr wurde sein Titel „Blind Faith“ in Jennifer Lopez’ Tanz-Show „World of Dance“ auf NBC vorgestellt. Weitere Erfolge feierte der Sänger, Songwriter und Musiker mit der Cover-Version der Ballade „My All“ von Mariah Carey. Seine Stimme ist einzigartig, faszinierend und ein Gewinn für jede Show. Das Basel Tattoo 2019 wird er mit dem Welthit „Let Me Entertain You“ eröffnen und beim Publikum ein erstes Mal für Hühnerhaut sorgen.

Fulminantes Gesangs-Finale
Das grosse Basel Tattoo-Finale mit allen Mitwirkenden lanciert der US-Sänger mit dem ehemaligen Nummer 1-Hit und Titelsong der Olympischen Spiel 1988 von Whitney Houston „One Moment In Time“. Es folgt ein zweiter Song, bei dem ihn die stimmgewaltige Interpretin Deirdre Brennan, die im vergangenen Jahr das Publikum am Christmas Tattoo beeindruckte, begleiten wird. Im Duett zelebrieren sie die Liebeshymne „The Power Of Love“ und sorgen mit einem Gesangs-Feuerwerk für einen emotionalen Schlusspunkt. Der Produzent des Basel Tattoo, Erik Julliard, freut sich: «Ich bin begeistert, dass Johnny Manuel für das Basel Tattoo 2019 zugesagt hat. Wer seine Stimme schon gehört hat, weiss warum. Er wird unser Publikum beeindrucken und die Show musikalisch bereichern. Der gemeinsame Auftritt mit Deirdre Brennan wird ein absoluter Höhepunkt.»

Impressionen von Johnny Manuel: https://youtu.be/OfZNeCjO3gs?t=54
Impressionen von Deirdre Brennan: https://vimeo.com/340157559

Das Basel Tattoo findet vom 12. bis 20. Juli 2019 statt.

Tickets Basel Tattoo 2019
• baseltattoo.ch
• +41 61 266 10 00
• Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!h
• bei Ticketcorner

«Das Kleinbasel geht immer leer aus»

  • Mittwoch, 05 Juni 2019 09:06

Was in der Medienmitteilung vom 23. Mai steht, tönt verheissungsvoll. «Der Regierungsrat will Anwohner der Osttangente besser vor Lärm schützen – stärker als es die eidgenössische Lärmschutzverordnung verlangt.» Der Kanton solle dazu rund 1 900 Schallschutzfenster subventionieren. Und zum Schutz der Schulhäuser Gellert und Christoph Merian sowie drei Kindergärten sei eine neue, 300 Meter lange Lärmschutzwand vorgesehen. Für die Überdeckung der Osttangente auf der Höhe Breite West solle zudem ein Projekt erarbeitet werden. Für all dies beantragt die Regierung beim Grossen Rat rund fünf Millionen Franken. Bruno Keller-Sprecher, Präsident des «Vereins Ausbau Osttangente – so nicht», die sich seit Jahren für mehr Lärmschutz an der Stadtautobahn einsetzt, begrüsst zwar die vorgesehenen Massnahmen, kritisiert im gleichen Atemzug aber vehement das Fehlen spezifischer Lärmschutzprojekte für das Kleinbasel. «Abgesehen von durchgängigen Lärmschutzbelägen profitiert das Kleinbasel überhaupt nicht von den vorgesehenen Massnahmen.» 

Spürbarer Wille fehlt
Einst habe es geheissen, die Lärmschutzwände an der Schwarzwaldallee würden bis auf sieben Meter erhöht, doch passiert sei nie etwas. Die Anwohner im Kleinbasel würden auch nach vorgesehenen Massnahmenpaket unter dem Lärm zu leiden haben, moniert Keller. «Wir erwarten Massnahmen, die unsere Wohnqualität im Kleinbasel verbessern. Das ist weiterhin nicht der Fall.» Die Erhöhung der Lärmschutzwände sei technisch schwierig, erklärten die Vertreter des Bundesamtes für Strassen (Astra) an einer Informationsveranstaltung vor wenigen Wochen. Bruno Keller lässt dies nicht gelten. Es fehle beim Kanton und Bund ein spürbarer Wille, wirklich etwas für die Anwohner im Kleinbasel zu unternehmen. «Dass das Kleinbasel immer leer ausgeht, ist ein Skandal.» Der Lärmschutzbelag sei nur «ein Tropfen auf den heissen Stein». Keller fordert weiter Tempo 60, was vom Astra mehrfach abgelehnt wurde.

Gerade frühmorgens sei der Lärm immens, wenn Lastwagen mit 80 Stundenkilometern und mehr über die Autobahn rollen. Keller verlangt zudem auf der Kleinbasler Seite gekröpfte, gegen innen abgeknickte Lärmschutzwände, die das Ausbreiten des Lärms vermindernWeil auf der Kleinbasler Seite der Osttangente verhältnismässig wenig Menschen wohnen, sei die Wirtschaftlichkeit von Lärmschutzmassnahmen oftmals nicht gegeben, argumentiert dagegen das Astra. Dies lässt Keller nicht gelten: «Die Lärmschutzverordnung ist autofahrerfreundlich und anwohnerfeindlich. Auch die wenigen Anwohner haben ein Anrecht auf Wohnqualität.» Der Vereinspräsident gibt nicht auf. «Der Kampf für mehr Lärmschutz wird weitergehen!»

 

 

 

 

Ein Heizungssystem gegen den Klimawandel

  • Mittwoch, 05 Juni 2019 08:55

Es ist für Martin Omlin, Inhaber und Geschäftsführer der Omlin Energiesysteme AG, ein grosser Tag, als er mit den involvierten Partnerunternehmern das Eisspeicherheizsystem auf dem Bruderholz präsentiert. Der Stolz über das innovative Projekt ist bei allen Beteiligten spürbar. «Ein Meisterwerk der regenerativen Gebäudetechnik», schwärmt Omlin. Der Eisspeicher kommt dabei als Energiedepot nur an den Tagen zum Einsatz, an denen die Aussentemperatur weit ins Negative sinkt. In der grossen Mehrzahl der Tage wird das Mehrfamilienhaus Unter der Batterie 16 über Wärmeabsorber auf dem Dach geheizt. Darin fliesst kaltes frostgesichertes Wasser, das durch die Umgebungstemperatur lautlos erwärmt wird. Mit der Wärmepumpe wird dem Wasser die dazugewonnene Wärme wieder entzogen und diese zum Aufheizen von Warmwasser und Raumheizung verwendet. Anschliessend wird das abgekühlte Wasser wieder auf das Dach gepumpt. Weil in den Wohnungen mit Radiatoren geheizt wird, kann die Wärme noch gezielter und effektiver genutzt werden als im Falle einer Fussbodenheizung.

Wärme aus Eis

Diese Heizmethode funktioniert aber nur effizient, solange die Aussentemperatur nicht unter minus sechs Grad sinkt. «Wird es draussen noch kälter, nimmt der Wirkungsgrad stark ab», erklärt Urs Schnellmann, Projektingenieur bei der Viessmann AG, die das Heizsystem herstellt. Die Systemsteuerung erkennt automatisch, wann der Wirkungsgrad abnimmt und das Eisspeicherdepot unter der Einstellhalle gebraucht wird. Dort sind knapp 76 000 Liter Wasser gespeichert. Daraus wird Wärme entzogen, bis das Wasser von unten nach oben kristallisiert und am Ende ganz gefriert. Dann steigt der Wirkungsgrad des Heizsystems wieder an. Schnellmann rechnet vor: «Wird ein Kilogramm Wasser zu Eis, können daraus 330 Kilojoule Energie entzogen werden. Ist die Wassertemperatur positiv, können bei einer Temperaturabnahme von einem Grad nur gerade 4,2 Kilojoule Energie entzogen werden.» Die Jahresarbeitszahl, der Fachausdruck für den Wirkungsgrad, liegt bei 4,2 bis 4,5. Das heisst: Aus einem Kilowatt Strom, das zum Betrieb der Pumpe gebraucht wird, können 4,2 bis 4,5 Kilowatt Heizenergie produziert werden – für regenerative Heizungssysteme ein enorm hoher Wert, wie Schnellmann betont. Dementsprechend hoch sei auch die Energieeffizienz. In Zeiten der Klimastreiks und in Zeiten, in denen der Basler Grosse Rat den Klimanotstand ausruft, ist die Effizienz von Heizsystemen ein viel diskutiertes Thema. Die Omlin Energiesysteme AG geht dabei voran. «Es bringt nichts, nur immer darüber zu reden. Man muss auch handeln», stellt Martin Omlin klar. 

Individuelle Lösungen gesucht

Die Frage stellt sich, ob sich die Investitionen lohnen, wenn der Eisspeicher nur zum Einsatz kommt, wenn es draussen sehr kalt ist. «Eine berechtigte Frage», entgegnet Omlin. «Langfristig lohnt es sich auf jeden Fall», gehe es doch um Innovation, Fortschritt und die damit verbundene Nachhaltigkeit. «Eine solches Heizungssystem hat auch einen Wert weit über die eigentlichen Kosten hinaus.» Vor zehn Jahren wäre ein solches Mehrfamilienhaus mit einer Gas- oder Ölheizung geheizt worden, gibt Omlin zu bedenken. Er betont aber auch, dass Liegenschaften eine gewisse Grösse haben müssen, damit sich eine Eisspeicherheizung rechnet. «Oder es gibt eine Bauherrschaft wie in diesem Fall, die alles daransetzt, der regenerativen Gebäudetechnik den nötigen Raum zu verschaffen, um zu zeigen, was mit dem Einsatz regenerativer Energiesysteme in Zukunft möglich ist.» Die Eisspeicherheizung sei auch nicht überall geeignet. «Optimal ist sie, wenn das Dach des Hauses nicht allzu gross ist.» Denn dann würde eher eine Photovoltaikanlage Sinn machen. «Es geht eben darum, für jedes Objekt die individuell optimale Lösung zu suchen.» Mit der Eisspeicherheizung ist eine neue Lösung dazugekommen.    

Tag der offenen Tür mit Führungen
Freitag, 14. Juni, 14 bis 18 Uhr
Unter der Batterie 16, Basel

 

 

Die BVB muss auf der Kreuzung Bankverein Notmassnahmen ergreifen. Aus diesem Grund wird die Kreuzung ab dem 5. Juni um 20 Uhr während zwei bis drei Tagen komplett gesperrt. Alle Tramlinien werden umgeleitet.

«Die letzte komplette Sanierung der Kreuzung Bankverein geht auf das Jahr 1994 zurück», teilt die BVB mit. Seither habe sich der Gleiszustand stetig verschlechtert – die Sanierung der gesamten Gleisanlagen sei in Abhängigkeit mit dem Fortschritt der Bauarbeiten für das Parking Kunstmuseum während den Herbstferien 2019 geplant gewesen.

Vertiefte Untersuchungen des Gleisuntergrunds hätten nun gezeigt, dass jetzt Notmassnahmen unumgänglich sind. Deshalb wird ab dem 5. Juni um 20 Uhr die Fahrbahn inkl. Verankerung der Gleise auf einem Perimeter von rund 90 Metern ersetzt bzw. verstärkt. Die Arbeiten finden im Dreischicht-Betrieb rund um die Uhr statt. Diese Arbeiten bedingen eine Sperrung der Kreuzung für sämtlichen Verkehr während zwei bis drei Tagen. Während dieser Zeit werden alle Tramlinien umgeleitet.

 

«Bis zum Start der Sanierungsarbeiten gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von fünf Stundenkilometern für Trams», schreibt die BVB. Ziel dieser Notmassnahme sei es, dass die Sicherheit dieses sehr stark befahrenen Streckenabschnitts bis zum Ersatz der Gleisanlagen während den Herbstferien 2019 gewährleistet werden kann. Die Gleise werden bei der aktuellen Notmassnahme nicht ersetzt. Ein Vorziehen der kompletten Gleissanierung ist nicht möglich, da sich die Gleislage auf Grund des Baus des Parkings Kunstmuseum und der Umgestaltung des St. Alban-Grabens verändern wird.