Montag, Juni 18, 2018

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x
Kleinbasel

12. Chirsisteinspucken im Kleinbasel

  • Montag, 18 Juni 2018 09:05
Rainer Zimmermann, der Meister von 2008 hat seinen Titel in der letzten halben Stunde des Wettbewerbs mit einem Rekord von 15m zurückerobert. Wer weiss wie lange der Stein noch gerollt wäre, hätte er nicht das Ende der Bahn erreicht. Bei strahlendem Sonnenschein spuckten die Kleinbasler von 9-13 Uhr um die Wette, um REH4-Meister im Kirschsteinspucken zu werden. Den erwachsenen Siegern winkte eine Tasche voll tollen, gesponserten Marktprodukte.
Nicht nur bei den Männern auch bei den Frauen gab es einen überraschenden Bahnrekord. Nina Simonett löste die viermalige Siegerin Siglinde Judex in der Kategorie Frauen mit 13,28m ab.
   
Bei den Teenies wie bei den Kids siegten Spucktalente der Familie Judex und stiegen somit in die Fussstapfen der bisherigen Spitzenreiterin. In der Kategorie Teenies sicherte sich Elias Judex mit 13,67m, vor den Geschwister Marietta (12,43m) und Matteo Kettner (11,82m) den ersten Platz. in der Kategorie Kinder von 7-10 Jahren siegte Tom Judex, mit 9,60m vor Louis Tedesco (9,35m) und Luca Bertrand (9,28m).

Bunte Strassenkunst im Erlenmattquartier

  • Donnerstag, 07 Juni 2018 08:25
Der Juni ist bekanntlich der Basler Kunstmonat: Vom 14. bis 17. Juni findet die Art Basel statt. Und in diesem Jahr bringt der Kunstmonat Juni nicht nur bekannte Galerien und ihr exklusives Angebot in die Messehallen, sondern beschert dem Erlenmattquartier auch ein farbenfrohes Wandbild. In Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt Basel-Stadt hat die Künstlerin Patrizia Stalder am Bahnübergang zur Langen Erlen ein Werk geschaffen, welches mit seiner Lebendigkeit Jung und Alt gleichermassen begeistert.
 
Street Art (Strassenkunst) ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie sich die öffentliche Wahrnehmung verändern kann. Früher oftmals mit Schmierereien assoziiert, hat sie sich mittlerweile zur ernstzunehmenden Kunstdisziplin gemausert. Doch wie ist die Baslerin auf die Idee gekommen, ihr neustes Vorhaben ausgerechnet in dieser bisher doch eher unwirtlichen Ecke zu realisieren? «Als direkte Anwohnerin bin ich oft an dieser Wand vorbeigelaufen, wenn ich mit meiner Tochter spazieren ging», erzählt Patrizia Stalder. «Und da meine Kunst vielfach über Motive aus Flora und Fauna verfügt, lag es auf der Hand, einen Ort in unmittelbarer Nähe zur Natur zu wählen». Also wurde die Künstlerin aktiv.
 
Sie reichte eine Skizze ein beim Tiefbauamt Basel-Stadt und hat so Verbündete für ihr Vorhaben gefunden. Dank den dortigen Verantwortlichen und der Unterstützung der Sulger-Stiftung, der F. Hoffmann-La Roche AG, der Pro Innerstadt Basel und einiger Privatpersonen konnte das Wandbild schliesslich innert Jahresfrist realisiert werden. Dass sie dieses nun ausgerechnet zu einem Zeitpunkt enthüllen und der Öffentlichkeit präsentieren kann, an dem die gesamte Kunstwelt zu Gast in Basel ist, freut Patrizia Stalder natürlich besonders.
 
Ab Mitte Juli wird die Rosentalstrasse für ein Jahr zur Baustelle. Tiefbauamt, BVB und IWB müssen Tramgleise, unterirdische Leitungen und den Strassenbelag sanieren, wie Daniel Hofer mitteilt. «Auch rund um den Badischen Bahnhof sind die Tramgleise in einem schlechten Zustand», sagt der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Bau- und Verkehrsdepartement (BVD). Die ohnehin nötigen Sanierungen nimmt der Kanton zum Anlass, um die Rosentalstrasse in eine einladende Wohnstrasse und Fussgängerverbindung zu verwandeln. Auf beiden Strassenseiten entstehen über sechs Meter breite, niedrige Trottoirs – mehr als doppelt so breit wie heute. Auf den Trottoirs können Restaurants Gäste bewirten; Geschäfte können neue Aussenflächen einrichten. Auch Parkplätze werden auf dem Trottoir markiert. «Die Stadtgärtnerei wird 20 neue Bäume pflanzen und darunter Sitzbänke aufstellen», sagt Hofer.
 
Bei der Überquerung der Schwarzwaldallee wird ein Fussgängerstreifen mit Mittelinsel und Ampel für mehr Sicherheit sorgen; an der Kreuzung Sandgrubenstrasse wird das Trottoir der Rosentalstrasse über die Sandgrubenstrasse verlängert. Autos, Velos und Trams teilen sich die Fahrbahn. Das Rasentrassee im oberen Teil der Rosentalstrasse wird entfernt und macht Platz für Trottoirs und Velofahrer. Dank erhöhten Trottoirrändern an den Haltestellen «Gewerbeschule» und «Badischer Bahnhof» steigen künftig alle Fahrgäste stufenlos ein.
 
Die Haltestelle «Gewerbeschule» liegt neu in beiden Fahrtrichtungen auf Höhe der Rosentalanlage; die Fahrgäste steigen direkt aufs Trottoir aus. Die Tramhaltestelle «Badischer Bahnhof» der Tramlinie 1 liegt künftig auf einer Traminsel. Velo­fahrer können die hohen Trottoirränder der Haltestelle auf einem Fahrstreifen umfahren.
 
Die Erneuerung Rosentalstrasse und Tramhaltestellen «Badischer Bahnhof» kostet rund 18 Millionen Franken, davon entfallen knapp 11 Millionen auf die Tramgleise der BVB und 1,5 Millionen auf die IWB-Leitungen. Die Arbeiten starten Mitte Juli. Zuerst werden Leitungen saniert und ein Stück neues Gleis gelegt. In der zweiten Etappe tauschen die Bauarbeiter die übrigen Tramgleise in der Rosentalstrasse und in der Wendeschlaufe beim Badischen Bahnhof aus. Dafür wird der Trambetrieb im September und Oktober sechs Wochen unterbrochen, es fahren Ersatzbusse.

Ab Anfang Juli wird der Claraturm gebaut

  • Donnerstag, 07 Juni 2018 07:15
Am Montag, 2. Juli beginnen die Bauarbeiten für das 100 Millionen Franken-Projekt Claraturm. Als erstes wird an der Drahtzugstrasse, am Riehenring und an der Clarastrasse eine Wand rund um die Baustelle errichtet, wie UBS-Mediensprecherin Sabrina Adam erklärt.  «Zudem werden entlang der Drahtzugstrasse Mannschafts- und Materialcontainer aufgestellt. Ebenfalls wird ein Baumschutz bei den bestehenden Bäumen auf Seite Riehenring erstellt.»
 
Anschliessend werde der Rückbau der bestehenden Liegenschaften am Riehenring vorbereitet. «Die Gebäude werden vom Strom, Wasser und Telefon abgehängt. Zum Teil müssen noch Werkleitungen umgelegt werden. Danach erfolgt der Rückbau mit Baggern.» In der Fachsprache der Bauleute heisst Rückbau nichts anderes als Abriss. Von Sommer 2018 bis Frühjahr 2019 werde der Baulärm auch am lautesten sein, sagte Adam. Zum Einsatz kommen mehrere Bagger und zwei Krane, aber auch etliche Lastwagen, die den Bauschutt abtransportieren. Dies hat natürlich Auswirkungen auf den Verkehr rund um die Baustelle beim Messeplatz. Dafür sei ein Baustelleninstallationsplan erarbeitet und von den Behörden bewilligt worden, sagt Sabrina Adam.
 
Eine Herausforderung sei die Ein- und Ausfahrt in den Riehenring. Diese wird mit einem Einbahn-Baustellenverkehr geregelt. Die Zufahrt zur Baustelle befindet an der Ecke Drahtzugstrasse/Riehenring; die Ausfahrt auf der Seite Riehenring/Clarastrasse. Es werden diverse Signale für Fussgänger und Verkehrsteilnehmer angebracht, um den Verkehr zu regeln.  Wegen der Baustelle soll es nicht zu grösseren Verkehrsbehinderungen, wie Adam ausführt: «Das Be- und Entladen der Lastwagen erfolgt innerhalb des Bauperimeters beziehungsweise innerhalb der Bauwand.» Bis im Frühjahr 2019 sollen die Abbrucharbeiten und die Vorbereitung der Baugrube beendet sein. Die Rohbauarbeiten sind voraussichtlich im Herbst 2020 abgeschlossen. Die Fertigstellung und der Bezug sind auf Sommer 2021 geplant.