Freitag, Juni 23, 2017

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Pro Innerstadt-Bons bald im Kleinbasel gültig

Künftig auch im Kleinbasel gern gesehen: Pro Innerstadt-Bons. Künftig auch im Kleinbasel gern gesehen: Pro Innerstadt-Bons. Foto: Archiv VG.

Das seit Jahren überaus erfolgreiche System der Pro Innerstadt-Bons soll künftig auch den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Kleinbasel (IGK) offenstehen. «Nach entsprechenden Gesprächen zwischen IGK und Pro Innerstadt hat der IGK-Vorstand einen Vertragsentwurf grundsätzlich gutgeheissen», erklärt IGK-Präsident André Auderset. «Vielleicht schon in diesem Herbst, spätestens aber ab 2018 sollen die Geschäfte auch im Kleinbasel die Bons abgeben und annehmen», kündigt Auderset an. Damit werde ein weiterer Anreiz geschaffen, sein Geld in Basel auszugeben.

Fokus auf Baustellen

Wie Auderset ausführt, legt die IGK aktuell den Schwerpunkt auf das Thema Baustellen – vor allem auf die Grossbaustelle Greifengasse. Nicht (nur) deswegen hielt die IGK ihre Generalversammlung auf der Baustelle für die künftige «Klara 13» (bewusst mit «K» geschrieben) ab. Der Street Food-Markt mit  Kleinküchen und einer Bar im Parterre der Clarastrasse 13 wird ab dem 15. September analog der Basler Markthalle Kulinarisches aus aller Welt anbieten. 

«Die IGK kann Baustellen nicht verhindern und sie will es auch gar nicht, denn es ist richtig und wichtig, dass die Infrastruktur in unserer Stadt – gerade auch im Kleinbasel – auf gutem Niveau gehalten wird», sagte der IGK-Präsident vor über 80 anwesenden Mitgliedern. «Wir sind für Erhalt und Verbesserung der Infrastrukturen – und damit wollen wir logischerweise auch Baustellen», betonte Auderset. Aber es komme auf das «Wie» an: «Wir wollen, dass solche Baustellen rechtzeitig im Vorfeld mit den Hauptbetroffenen abgesprochen werden – und diese Hauptbetroffenen sind Anwohner und vor allem das örtliche Gewerbe.» Es dürfe nicht sein, dass Geschäfte unter Baustellen leiden, weil ihre Verkaufsräume schwer zugänglich sind. Und es müsse verhindert werden, dass einem Baizer hohe Gebühren für die Allmendbenutzung abgeknöpft werden, es ihm aber einen Sommer lang verunmöglicht wird, sein Boulevard-Restaurant zu betreiben.

Tram durch Claragraben?

Wie bei der Greifengasse werde man sich bei der IGK auch in Zukunft intensiv mit Grossbaustellen im wörtlichen wie übertragenen Sinne beschäftigen. Als Beispiele erwähnte Auderset an der GV die Tramnetzentwicklung, bei der es einige Ungereimtheiten gebe – wie etwa die Frage einer Tramlinie durch den Claragraben, die Streckenführung entlang der Wiese zum Stücki-Center oder die Anbindung des Kleinbasels zum Flughafen. Am Ball bleibe man auch bei einer virtuellen «Baustelle», dem Gesetz zur Nutzung des öffent­lichen Raums (NöRG). Gerade im stark übernutzten Kleinbasel gebe es nicht nur ein Anrecht auf Party und Vergnügen, sondern auch auf Nachtruhe und Erholung für die Anwohnenden, findet Auderset.

Baustelle in der Kaserne
In absehbarer Zeit zur Baustelle wird die Kaserne. Der IGK-Vorstand will das Projekt intensiv begleiten und beobachten, ob die vielfältigen Versprechen eingehalten werden. Dem IGK-Präsidenten ist es wichtig, dass private Gastronomiebetriebe in der Umgebung nicht massiv durch staatlich kontrollierte Betriebe innerhalb der neuen Kaserne konkurrenziert werden.

Letzte Änderung am Mittwoch, 07 Juni 2017 14:04

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