Freitag, Oktober 20, 2017

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Kleinhüninger kämpfen für ihre Post

Susanne Gruber, Werner Loosli, Georges Böhler und Felix Tobler (von links) vom Dorfverein Pro Kleinhüningen Susanne Gruber, Werner Loosli, Georges Böhler und Felix Tobler (von links) vom Dorfverein Pro Kleinhüningen Foto: zvg Felix Tobler

Der Dorfverein «Pro Kleinhüningen» hat eine Petition mit 1355 Unterschriften an den Hauptsitz der Schweizerischen Post geschickt – «aufgegeben auf der Poststelle 4019 Basel Kleinhüningen», wie Dorfvereinspräsident Georges Böhler betont. In der Petition wird gefordert, dass die Kleinhüninger Post bleibt wie sie ist. Sie steht nämlich auf der Liste der Poststellen, die überprüft und allenfalls geschlossen werden sollen.

«Als wir die Petition aufgegeben haben, war die Post gestossen voll», sagt Böhler. Einen Beleg dafür habe er leider nicht, da es dem Dorfverein verboten wurde, auf der Post Bilder zu machen. Jedenfalls seien die drei Schalter an der Hochbergerstrasse 110 stets gut ausgelastet. «Ich muss immer anstehen, wenn ich da bin», sagt Böhler. Kleinhüningen sei ein überaltertes Quartier, zahlreiche ältere Leute hätten weder Handys noch Computer und seien auf die Post angewiesen. Viele Angestellte der Kleinhüninger Logistikfirmen würden die Post ebenfalls nutzen. Falls sie geschlossen würde, müssten die Kleinhüninger bis zur Bläsi-Post gehen, die zwei Kilometer entfernt sei und nicht einmal rollstuhlgänig, erklärt Böhler. Das frühere Fischerdorf sei am Wachsen: So entstünden etwa im Stücki Business-Park 1700 neue Arbeitsplätze. Bis jetzt habe die Post nicht auf das Gesprächsangebot des Dorfvereins reagiert, sagt Böhler.

 

 

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