Montag, Oktober 15, 2018

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

«D Boscht goot ab» an der Fasnacht 2018

Die Fasnachtsplakette 2018 hat Clelia Zoller gestaltet. Die Fasnachtsplakette 2018 hat Clelia Zoller gestaltet. Foto: zvg Fasnachts-Comité

Am 28. Dezember 2017 hat das Fasnachts-Comité die Katze aus dem Sack gelassen. «D Boscht goot ab» heisst das Motto der Basler Fasnacht 2018. Damit stehen die «Drey Scheenschte Dääg» ganz im Zeichen der Schweizer Post und ihrer Modernisierung. Gestaltet wurde die Plakette 2018 von einer Basler Künstlerin. Zum ersten Mal in der Geschichte des Fasnachts-Comités gibt es die Plakette auch als Anhänger für eine Halskette.

Die Post als Bank. Die Post als Kiosk. Die Post in der Bäckerei oder im Quartierladen. Die drohende Schliessung der Basler Hauptpost – die Post bewegt im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht nur Pakete und Briefe von A nach B, sondern auch die Gemüter in Basel und in der ganzen Schweiz. Grund genug, der Post und den kontroversen Diskussionen rund um diese Institution eine Plakette zu widmen, findet das Fasnachts-Comité. In einem anonymen Verfahren wurde im August 2017 der Plakettenentwurf von Clelia Zoller ausgewählt.

Fasnächtlerin mit Leib und Seele
Für Clelia Zoller ist die Veränderung der Post ein emotionales Thema, das viele Menschen betrifft: «Nicht nur wegen der Schliessung der Filialen in den Quartieren. Die Post denkt darüber nach, Pakete mit Drohnen und Robotern zuzustellen. Das ist ein grosser Einschnitt in unseren Alltag.» Deshalb sei auch das Motto «D Boscht goot ab» so treffend: Es passiert etwas mit der Post, sie verändert sich. Und natürlich sei das Motto auch im übertragenen Sinn auf die Fasnacht gemünzt.
Clelia Zoller arbeitet in Basel als Fotografin, Retuscheurin und Laternenmalerin. Nach Irène Zurkinden 1934 und Mirjam Pierig 1993 ist Clelia Zoller die dritte Frau, die den Plakettenwettbewerb gewinnt. Seit ihrem 11. Lebensjahr ist Clelia Zoller aktive Fasnächtlerin und pfeift in der Alten Garde eines Grossbasler Stammvereins. Auch während ihrer Zeit, als sie in den USA gelebt und gearbeitet hat, blieb sie der Fasnacht treu. Zudem malt Clelia Zoller seit über 20 Jahren Fasnachtslaternen. Den Plakettenwettbewerb gewinnt die Baslerin zum ersten Mal. 

Aus dem Couvert an die Fasnacht
Auf der Plakette dargestellt ist ein geöffnetes Couvert. Darin zu sehen sind drei Fasnachtsfiguren, die auf ihren Instrumenten spielen. Die drei Figuren scheinen aus dem Couvert herauszusteigen, der Tambour steht mit einem Bein bereits mitten im Geschehen. Das Couvert trägt zudem einen typischen Poststempel mit dem Aufdruck «Fasnacht Basel 2018».

Das Fasnachts-Comité ist überzeugt, dass die Plakette beim Publikum gut ankommt. «Das Thema Post bewegt die Menschen. Ausserdem ist die Plakette sehr schön gestaltet, auf das Wesentliche reduziert und sauber ausgearbeitet», erklärte Adrian Kunz, Plakettenverantwortlicher beim Fasnachts- Comité, am 28. Dezember an der Plakettenvernissage. Der Verkauf der Plakette startet am Samstag, 6. Januar 2018. Die Preise sind unverändert.

Plakette als Schmuckstück
Auf vielfach geäusserten Wunsch kann man die Plakette zum erstenhttp://www.fasnachts-comite.ch Mal auch als Anhänger kaufen. Dafür wurden Bijoux mit einem Ringlein für eine Halskette versehen. Der Anhänger kostet gleich viel wie das Bijou und wurde in einer begrenzten Auflage produziert. Der Verkauf des Anhängers startet am Montag, 8. Januar 2018, 13.30 Uhr bis 18 Uhr im Sekretariat des Fasnachts-Comités am Blumenrain 16 in Basel.

www.fasnachts-comite.ch 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 28 Dezember 2017 17:13

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.