Freitag, August 17, 2018

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8,6 Millionen für einen neuen Landhof

Bis 2021 erhält der Landhof einen neuen Pavillon. Bis 2021 erhält der Landhof einen neuen Pavillon. Foto: zvg Stadtgärtnerei Basel-Stadt.

8,6 Millionen Franken will der Regierungsrat in den Landhof investieren. Dafür hat die Regierung am 30. Januar den Ratschlag «Landhof für alle» dem Grossen Rat zugeleitet. Vorgesehen ist eine Sanierung und Öffnung des Grün- und Freiraums Landhof. «Der zukünftige Landhof bietet der Quartierbevölkerung – vor allem Kindern und Jugendlichen – sowie Freizeitsportlern hohe Aufenthaltsqualitäten», erklärt die Regierung.

Ein Zeitzeuge bleibt erhalten 

Das altehrwürdige Tribünengebäude auf dem Landhof soll im Zuge der Sanierung abgerissen werden. Das Sportrasenfeld, auf dem früher der FC Basel, aber auch die Schweizer Nationalmannschaft spielte, bleibt jedoch als Zeitzeuge der Fussballgeschichte erhalten. Im neuen Pavillon sind eine öffentliche WC-Anlage, ein Gastronomiebereich, Sportgarderoben und Räume sowohl für Quartieranlässe als auch für die offene Kinder- und Jugendarbeit geplant.

Einweihung im 2021

Wie der Regierungsrat schreibt, wird die Stadtgärtnerei voraussichtlich im Sommer 2019 das Baubegehren einreichen und im Frühjahr 2020 mit den Bauarbeiten. Falls alles plangemäss vorwärtsgeht, sollte der umgestaltete Landhof 2021 eingeweiht werden können. Auf dem Landhof gab es früher Pläne für eine Grossüberbauung. Doch mit der Annahme der Initiative «Für die Umzonung des Landhofs: Der Landhof bleibt grün» hat das Basler Stimmvolk 2010 ein klares Zeichen für die Grün­erhaltung des Areals gesetzt. Als Folge der Volksabstimmung wurde der Landhof in die Grünzone aufgenommen.

Nutzer einbezogen

Im Oktober 2012 hat die Stadtgärtnerei einen Projektwettbewerb für die Gestaltung des Landhof-Areals ausgeschrieben. Das Raumprogramm für den neuen Pavillon wurde nach den Vorgaben der Begleitgruppe und den aktuellen Hauptnutzern (offene Kinder- und Jugendarbeit, Freizeitsport und Gastronomie) ausgerichtet. Im Mai 2013 wählte das breit abgestützte Preisgericht einstimmig den Wettbewerbsbeitrag von Rotzler Krebs Partner, Landschaftsarchitekten Winterthur; im Team mit Märkli Architekt, Zürich, und Phillipe Cabane, Basel, zur Realisierung aus.

Ein paar Worte zur Finanzierung: Von den 8,6 Millionen, die in den Landhof investiert werden sollen, gehen 4,95 Millionen Franken zu Lasten des Mehrwertabgabefonds. Dieser wird geäufnet durch Abgaben, die geleistet werden müssen, wenn der Wert eines Grundstücks steigt, weil die zulässige Geschossfläche durch Änderungen von Zoneneinteilung oder -vorschriften, durch einen Bebauungsplan oder durch eine Bewilligung vergrössert wird.

Umstrittenes Parkhaus

Auf dem Landhof sind weitere Bauarbeiten geplant, nämlich eine unterirdische Einstellhalle mit rund 200 Plätzen. Gegen diese Pläne hat die «IG Quartierparking Landhof – Nein» eine Petition gestartet. Davon lässt sich die Regierung offenbar nicht beirren: «Die Errichtung eines unterirdischen Quartierparkings unter dem Landhof kann unabhängig von der Umgestaltung erfolgen, wird aber nach Möglichkeit und bei Bedarf terminlich und bautechnisch koordiniert.»

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 31 Januar 2018 12:22

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