Samstag, Juni 23, 2018

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Anwohner haben wenig Freude am Freudenhaus

Anwohner beschweren sich über Gäste des Sexclubs «FKK Basel». Anwohner beschweren sich über Gäste des Sexclubs «FKK Basel». Foto: Archiv VG.

201 Personen aus der näheren Umgebung des «FKK Basel» an der Amerbachstrasse 45 fordern, den «illegalen Sexbetrieb» zu schliessen. Dafür haben sie eine Eingabe an die Baurekurskommission unterschrieben. Mit der Unterschriftensammlung wehren sich die Betroffenen gegen eine Aussage der FKK-Betreiberin. «Diese hatte im November 2017 gegenüber der Basler Baurekurskommission behauptet, dass sich kaum noch jemand durch das FKK Basel gestört fühle», sagt Markus Knöpfli, der Initiant der Unterschriftensammlung.

Erbrochenes beim Eingang

Mehrere direkte Anwohner berichten gemäss Knöpfli jedoch von massiven Störungen durch das FKK Basel, das sich in einem Hinterhof befindet. Dazu gehören «häufiges lautes Lachen, Diskutieren und Grölen, auch nachts, Erbrochenes im Eingangsbereich und in der Ausfahrt, nächtlicher Lärm und Türenschlagen durch an- und abfahrende Autos, sowie betrunkene FKK-Kunden, die zu jeder Tages- und Nachtzeit bei den Anwohnenden klingeln oder diese angehen und belästigen». 48 der 201 Unterschriften stammen von Personen, die im Strassenabschnitt wohnen, wo sich das FKK Basel befindet, betont Knöpfli. Das FKK Basel war vor neun Jahren als Fitnessclub bewilligt worden. Weil es offensichtlich als Bordell betrieben wird, musste es nachträglich eine Baubewilligung als «Sexbetrieb» einreichen.

Augenschein vor Ort
«Nach längerem Rechtsstreit verfügte das Bau- und Gewerbeinspektorat die Schliessung des Bordells per 1. September 2017 und den Umbau in den ursprünglich bewilligten Fitnessclub», erklärt Knöpfli. Gegen die Umzonung habe die Betreiberin Rekurs eingereicht, seither sei das Verfahren hängig. Die Baurekurskommission habe für den kommenden 28. März eine «Augenscheinverhandlung» vor Ort angesetzt. «Wir bleiben dran», verspricht Knöpfli.

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 14 März 2018 14:56

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