Montag, November 19, 2018

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Tierpark Lange Erlen eröffnet Wisentgehege

  • Donnerstag, 25 Oktober 2018 07:51
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Die Tiere erkunden die neue Anlage Die Tiere erkunden die neue Anlage Foto: mst

Zahlreiche Gäste wohnten der Eröffnungsfeier der neuen Wisentanlage bei, die von Schweizer Musik begleitet wurde und mit Speis und Trank endete. Zum Auftakt gab es eine Rede von Carlos Methner, Präsident des Erlen-Vereins Basel. Methner erzählte, wie alles zustande gekommen ist.  Dabei schweifte er ganz kurz vom Thema ab, um noch einmal klarzustellen, dass entgegen verschiedener Medienberichte es nie die Absicht des Erlen-Vereins ist oder war, Eintritt in den Tierpark zu verlangen. Auch künftig soll der Eintritt frei bleiben. 

 
Nach Methner folgte Emmanuel Trueb, Leiter der Basler Stadtgärtnerei. Er sprach in Vertretung von Regierungsrat Hans-Peter Wessels der verhindert war. Trueb zeigte sich in seiner Rede zur Eröffnung der erweiterten Wisent-Anlage hocherfreut über diese weitere Etappe im bereits 2003 beschlossenen Masterplan. Dieser sieht vor, dass der Tierpark je länger je mehr einen Einblick in die regionale Natur bietet, indem man die Landschaft stark in die Planung mit einbezieht. Ausserdem soll der Park auch als Ergänzung zum Basler Zoo dienen. 
 
Zusätzlich zur bestehenden Anlage steht den fünf Wisenten nun ein neues, fast 2600 Quadratmeter grosses Waldgehege zur Verfügung. Insgesamt beträgt die Fläche für die Tiere nun über 4500 Quadratmeter. Da sich das Gelände in der Grundwasserschutzzone befindet, waren die Bauarbeiten durch verschiedene Auflagen recht kompliziert. Geschützte Bäume mussten durch Elektrozäune gesichert werden. Die Geamtkosten für die Erweiterung belaufen sich auf rund 800 000 Franken.  
 
Der neue Wisentstier kam vor rund einem Monat aus einem Tierpark in Deutschland. Er ist 2016 geboren und habe sich in der kurzen Zeit bereits sehr gut in die bestehende Wisentherde eingegliedert. Am Ende der Einweihungsfeier wurde der neue Zuchtstier auf den Namen «Joggi» getauft – zu Ehren von  Hans-Jakob «Joggi» Henn, einem typischen Kleinbasler, der neben drei Fasnachtscliquen auch dem Erlen-Verein ein Legat hinterlassen hat. 
Mit dem Einzug des neuen Stiers kann sich der Tierpark in Zukunft aktiv bei der Zucht der Wisente engagieren und ist somit Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes. Mit etwas Glück könnte es bereits nächstes Jahr Nachwuchs geben. 
Letzte Änderung am Donnerstag, 25 Oktober 2018 07:56

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