Freitag, Februar 22, 2019

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Renato Salvis Satire unter dem Kirchendach

enato Salvi (Mitte) mit Mitgliedern von Piccobelli, dem Piccoloensemble, das am Kòpfladäärnli mitmacht. (von links nach rechts): Patrice Bühler, Sabine Trüeb, Florian Stähli, Stephan Trüeb (nicht auf dem Bild: Matthias Fluri und Jorge-Luis Navarro). enato Salvi (Mitte) mit Mitgliedern von Piccobelli, dem Piccoloensemble, das am Kòpfladäärnli mitmacht. (von links nach rechts): Patrice Bühler, Sabine Trüeb, Florian Stähli, Stephan Trüeb (nicht auf dem Bild: Matthias Fluri und Jorge-Luis Navarro). Foto: zvg Renato Salvi.
Es ist die Liebe zur Vorfasnacht, die der Produzent, Schauspieler, Regisseur und Arrangeur Renato Salvi bewegte, das neue Format Kòpfladäärnli zu kreieren. In der Vorfasnacht-Szene bekannt wurde er mit dem Fasnachtskiechli, das er mit Patrick «Almi» Allmandinger elf Jahre lang im Scala auf die Bühne brachte. Nach dem Fasnachtskiechli 2018 habe er sich entschlossen, das Kòpfladäärnli zu inszenieren.
 
Für sein Kòpfladäärnli wählte er die Offene Kirche Elisabethen aus, ein erhabener, gar monumentaler Spielort – und eine Herausforderung, vor allem technisch. Dementsprechend happig sind die Infrastrukturkosten. Aber Salvi mag diese Herausforderung. «Pro Vorstellung gibt es 392 Plätze, das Catering ist nicht separiert und Umkleidegarderoben stehen draussen in Containern zur Verfügung», sagt Salvi, dem der Schalk aus den Augen spricht. Er will
 Neues schaffen, das spürt man. Weg vom Klamauk und hin zur Satire. 
 
Bis alles aufgegleist war, musste Salvi zuerst Pfarrer Frank Lorenz überzeugen. «Ich hielt rund 20 Minuten einen Monolog und erwähnte, dass ich die Pressekonferenz am 5. September um vier Uhr morgens in der Kirche abhalten möchte.» Lorenz war begeistert und gab den Segen dazu. Das Programm soll nicht mit einem roten Faden gefallen, sondern durch abgeschlossene Nummern, die maximal acht Minuten dauern. «Niemand muss leiden, wenn er die Nummer nicht mag», sagt Salvi schmunzelnd. Beim Programm stechen die sieben Schnitzelbängg heraus. «Das Publikum wird verschiedene Stilarten hören. Darunter bekannte Bängg wie dr Schwoobekäfer.» Aber auch dem Nachwuchs wird eine Plattform gegeben, etwa s Källerdiirli, das schon als Spitzenbangg gehandelt wird.
 
Fasnachtsmusik und Rahmenstiggli, die alle von Renato Salvi geschrieben wurden, runden das rund zweieinhalbstündige Programm ab.
 
Kòpfladäärnli

21. Hornig – 3. März,
jeweils 19.30 Uhr (Dernière 3. März um 17 Uhr)
Offene Kirche Elisabethen Basel
Eintrittspreise unter kopfladäärnli.ch 
Tickets an allen Starticket-Vorverkaufsstellen oder unter www.starticket.ch
 
Letzte Änderung am Dienstag, 05 Februar 2019 09:43

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.