Dienstag, Juli 16, 2019

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Nestlé will in Basel bis zu 100 Stellen streichen

  • Donnerstag, 09 Mai 2019 08:28
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Die Nestlé-Fabrik am Riehenring Die Nestlé-Fabrik am Riehenring Foto: zvg. Nestlé

Nestlé Schweiz hat am 9. Mai Pläne vorgestellt, die Fabrik in Basel als Produktionsstandort neu auszurichten. In Zukunft soll sich die Fabrik am Riehenring ganz auf die Innovation und Produktion von Senf und Mayonnaise konzentrieren- Dafür will das Unternehmen 15 Millionen Franken investieren. Infolge dieser Neuausrichtung soll die Produktion von Salatsaucen und Dips an spezialisierten Nestlé-Standorten in Europa ausgelagert werden. 

Am Standort Basel sind derzeit 177 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Über die nächsten 18 Monate könnten durch die geplante Neuausrichtung bis zu 100 Stellen wegfallen. Die Belegschaft inklusive der Personalkommission in Basel wurde am 9. Mai über die Pläne im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung informiert. Die Personalkommission ist nun eingeladen, die Pläne während einer Konsultationsphase zu prüfen und zu kommentieren. Nestlé sieht vor, die betroffenen Mitarbeitenden mit einem freiwilligen Sozialplan zu unterstützen um die Auswirkungen der geplanten Neuorganisation abzufedern. Die Unterstützung könnte unter anderem Stellenangebote innerhalb der Nestlé-Gruppe, Frühpensionierungen oder Outplacement-Beratung umfassen.
 
Die Gründe für die geplanten Massnahmen sind vielfältig. Nestlé Schweiz sei bestrebt, ihr Portfolio sich immer schneller ändernden Konsumentenwünschen und -präferenzen weiter anzupassen. Marken, die nicht in Einklang mit der strategischen Ausrichtung der Nestlé-Gruppe stehen, sollen veräussert werden. Darüber hinaus entspreche die Fabrik in Basel mit ihrer Komplexität und der breiten Produktepalette nicht mehr den heutigen Anforderungen an moderne Produktionsstätten.
 
„Mit diesen Plänen halten wir am Standort Basel fest und unterstreichen unser langfristiges Bekenntnis für die Marke Thomy. Wir möchten uns mit diesen Schritten ganz auf das Herz und den Ursprung dieser Marke konzentrieren: Mayonnaise und Senf – Produkte also, die eng mit der Schweiz und insbesondere Basel verbunden sind. Damit wollen wir dem Standort einen neuen Fokus geben und ihn sicher in die Zukunft führen. Wir bewegen uns heute in einem Marktumfeld, das in den letzten Jahren herausfordernder geworden ist. Um in diesem vom Wandel geprägten Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir unsere Organisation und unser Portfolio anpassen“, sagt Muriel Lienau, CEO von Nestlé Schweiz. „Wir sind uns bewusst, dass unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Basel keine leichte Zeit bevorsteht. Wir werden unserer Verantwortung ihnen gegenüber mit Sorgfalt und Respekt nachkommen und sie bestmöglich unterstützen.“
 
Letzte Änderung am Freitag, 10 Mai 2019 08:00

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