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Der RTV Basel steht vor heikler Abstiegsrunde

  • Samstag, 07 Januar 2017 17:27
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Trainer Joop Fiege will mit seinem Team den Tritt wieder finden. Trainer Joop Fiege will mit seinem Team den Tritt wieder finden. Foto: zVg./G. Gruendl Fotografie

Nach der peinlichen Niederlage gegen Schlusslicht Gossau steht für den RTV Basel eine schwierige und zukunftsweisende Abstiegsrunde an.    
Es gab Momente, in denen man durchaus den Eindruck bekommen konnte, dass sich der RTV 1879 Basel bereits in der zweiten Saison nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse als solides NLA-Mittelfeld-Team etabliert hat. Da war zum einen der gelungene Start in die neue Spielzeit mit zwei Siegen und einem Remis gegen die direkte Konkurrenz GC, St. Otmar St. Gallen und Suhr Aarau. Zum anderen gelang es den Baslern teilweise auch gegen Spitzenteams die Partien ausgeglichen zu gestalten und den Ligakrösus Schaffhausen gar zu bezwingen. Doch der Eindruck täuscht, und zwar gewaltig.

Negativspirale nagt am RTV
Zwischen diesen Lichtblicken fiel der RTV in ein tiefes Leistungsloch. Zum Teil wurde das Team von Trainer Joop Fiege in seine Einzelteile zerlegt. Fairnesshalber muss erwähnt werden, dass der Niederländer praktisch die gesamte Qualifikation hindurch mit zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte, was vor allem den geordneten Trainingsbetrieb störte. «Wenn uns Spieler wie Jurca, Kozina fehlen, können wir das nicht kompensieren», sagt RTV-Präsident Alex Ebi.

Wo liegen aber nun die Gründe für diese Inkonstanz, warum muss der RTV Basel erneut um den Ligaerhalt bangen? Klar, die Verletzungen gehören zur Erklärung dazu. Doch sie erzählen nicht die ganze Geschichte. Kreisläufer Simon Wittlin glaubt, dass die Negativspirale in den Köpfen der Spieler tiefe Spuren hinterlassen hat: «Im Handball entscheidet sich vieles im mentalen Bereich. Geraten wir mit zwei, drei Toren in Rückstand, kommen gleich die negativen Gedanken wieder hoch.» Der Binninger vertraut bei der Bewältigung dieser Nervenschwäche auf die Fähigkeiten von Fiege und auch Ebi ist vom Trainer sehr angetan. Für viele bedeutete die Verpflichtung des Profi-Trainers Fiege eine grössere Umstellung. Es wird häufiger und intensiver trainiert. «Es braucht einfach Zeit, bis sich alle Ideen umsetzen lassen», meint Wittlin.  

Heikle Ausgangslage
Es liegt also einiges an Arbeit vor dem RTV. Nur ein Pünktchen mehr als in der Vorsaison zum gleichen Zeitpunkt stehen auf dem Basler Konto.  Zehn Punkte und Rang neun stehen zu Buche. Kommt man in der Abstiegsrunde nicht von diesem weg, geht es in der Barrage voraussichtlich gegen Stäfa in einer K.O.-Runde um den Ligaerhalt. Noch hat der RTV Basel alles in den eigenen Händen. «Wir haben das Potenzial gegen jeden Gegner in der Abstiegsrunde zu gewinnen», sagt Wittlin. Die Bebbi verfügen nominell – wenn alle fit sind - über die grösste spielerische Klasse. Nur liegen die Basler trotz dem vermeintlich stärksten Kader auf dem vorletzten Platz. Viel Spielraum für eine Fortsetzung der Negativspirale hat der RTV nicht. Am 11. Februar starten die Realturner in die Abstiegsrunde.

www.rtv1879basel.ch

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