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Halbfinal vor Augen, Scharfschütze in der Abwehr

  • Samstag, 11 März 2017 10:42
  • geschrieben von  ilo
ETH-Student und Basel-Regio-Verteidiger Nicolas Schwob glänzt mit seiner Schussqualität. ETH-Student und Basel-Regio-Verteidiger Nicolas Schwob glänzt mit seiner Schussqualität. Foto: zVg. (Archiv)

Unihockey Basel Regio steht nach einer umstrittenen Serie gegen Langenthal Aarwangen im Playoff-Halbfinal. Dort wartet mit Floorball Thurgau ein weiterer starker Gegner. Was im Halbfinal auf die Basler zukommt, hat die Zeitung Vogel Gryff bei Verteidiger Nicolas Schwob (24) nachgefragt. 

VG: Nicolas Schwob, gegen Langenthal Aarwangen konnten Sie die Serie erst im entscheidenden fünften Spiel entscheiden. Was hat es so schwierig gemacht?

Nicolas Schwob: Das hat in erster Linie mit dem Gegner zu tun, genauer mit seiner Spielweise. Sie war darauf ausgelegt unser Spiel zu zerstören, zu verhindern, dass wir uns mit schnellem, direktem Passspiel in der gegnerischen Zone festsetzen können. Das hat relativ gut funktioniert, weil sie dann auch noch grosse Effizienz im Abschluss zeigten. Wir fanden zu selten zu unserem gewohnten Spiel. Über den Kampf konnten wir in der letzten Partie einen Rückstand aufholen und die Serie schliesslich verdient für uns entscheiden.

Nun kommt es zum Duell gegen Thurgau (Zweite nach der Regular Season Anm. D. Red.). Was erwarten Sie für eine Serie?

Es wird nochmals ein Stück härter. Thurgau spielt ein ganz anderes System, das auf viel Ballbesitz ausgelegt ist. Das könnte es uns zwar einfacher machen, zu Torchancen zu kommen, allerdings müssen wir in der Defensive noch aufmerksamer sein. Thurgau verfügt zudem über ein starkes Powerplay, heisst für uns: Strafen vermeiden.

Der Blick auf die Scorerliste dürfte Ihnen gefallen. Sie sind - notabene als Verteidiger - drittbester Torschütze (21 Treffer Anm. D. Red.).

Das ist so. Ich muss sagen, dass mir die Verteidigerposition sehr behagt. Noch bis letzte Saison spielte ich im Sturm, fühlte mich dort aber nicht ganz so wohl. Im Trainerstaff ist dann die Idee aufgekommen, mich zum Verteidiger umzufunktionieren. Es gefällt mir viel besser, als ich zunächst dachte.  Es liegt mir, von hinten das Spiel aufzuziehen. Ich habe etwas mehr Zeit und kann so meine Schussstärke optimal ausspielen.

Apropos Trainerstaff: Wie erleben Sie die erste Saison unter dem neuen Trainer Daniel Moser?

Ich kann nur Positives berichten. Es ist sicher härter geworden, der Trainer verlangt noch mehr Disziplin und er kann auch laut werden, wenn ihm etwas nicht passt. Er findet aber stets die richtige Mischung zwischen Kollegialität und Distanz. Man erkennt nebst seiner klaren Linie, dass er über viel Erfahrung verfügt und uns damit vor allem im taktischen Bereich auf ein neues Level gebracht hat.

Auf dem allerhöchsten Level spielt derzeit Patrick Mendelin mit Wiler-Ersigen. Wie stark spüren Sie seine Abwesenheit auf dem Spielfeld?

Ich finde, wir haben sein Fehlen besser verkraftet, als das zu erwarten war. Auf der einen Seite fehlen uns natürlich sein Torinstinkt, seine Scorerqualitäten und ganz generell seine Präsenz. Gerade für die vermeintlich einfachen Treffer ist er ein Experte und bringt uns so immer wieder ins Spiel zurück oder entscheidend in Führung. Dank unserem breiten Kader mit drei sehr ausgeglichenen Linien haben wir die Lücke gut schliessen können. Andere Spieler mussten einfach noch mehr Verantwortung übernehmen. Ausserdem sehe ich es auch als Chance für Spieler, die nicht so oft zum Einsatz kommen, sich zu zeigen. Angefangen beim nächsten Spiel gegen Thurgau.

Hinweis
Heute Abend (19.00 Uhr) startet Unihockey Basel Regio in die Halbfinal-Serie gegen Floorball Thurgau. Die Partie kann unter diesem Link live verfolgt werden. Morgen kommt es dann bereits zur zweiten Begegnung. Anpfiff in der Sporthalle Sandgruben ist um 15.00 Uhr.

www.unihockeybaselregio.ch

Letzte Änderung am Montag, 13 März 2017 15:36

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