Dienstag, April 25, 2017

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Quo vadis, Futsal Olympique Basel?

  • Sonntag, 16 April 2017 12:19
  • geschrieben von  ph
Hätte zweifellos Signalwirkung. Das Team von Futsal Olympique Basel peilt den Aufstieg an. Hätte zweifellos Signalwirkung. Das Team von Futsal Olympique Basel peilt den Aufstieg an. Foto: zVg.

Schafft es Futsal Olympique Basel dereinst in die Nati A? Der Verein arbeitet daran – mit vielen Engagierten. 
Die Zeit, als der Futsal in der Region Basel eine gewisse Hochphase erlebt hat, liegt schon eine kleine Weile zurück. 2008 sorgte der FC Basel für kurzes Aufsehen, als man ein eigenes Futsalteam für die damals noch höchstklassige Nationalliga A stellte. Drei Jahre dauerte das Projekt Futsal beim FCB, bevor man sich nach verfehltem Klassenerhalt 2011 wieder zurückzog. Im selben Jahr gelang mit dem FC Arlesheim Futsal zum letzten Mal einem regionalen Vertreter der Sprung nach oben. Aber auch hier fielen zwei Jahre später Abstieg und Rückzug des Teams zusammen. Seither wartet die Region auf ein Team in der Nationalliga A oder der 2012 gegründeten Swiss Futsal Premier League.

Strukturen und Know-How
Welches sind die Gründe für diese Malaise? Einer, der es wissen müsste, ist Mischa Felber, ehemaliger Futsal-Nationalspieler der Schweiz und mehrfacher Schweizer Meister, der sowohl in der Futsal-Hochburg Bern als auch für eine Saison in Basel gespielt hat. Dem 32-jährigen Torhüter ist klar, was es braucht, um im Futsal Erfolg zu haben: «Am Ursprung stehen die Verrückten. Die Dichte an Futsalverrückten ist in Bern einzigartig hoch und erst noch in zwei Lager geteilt (Futsal Minerva und Mobulu Futsal Uni Bern, Anm. d. Red.), die sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen.» Weiter brauche es Know-How, das sich derzeit aber fast ausschliesslich im Ausland finden lasse und entsprechend Geld koste. «Für einen fussballaffinen Standort wie Basel ist das ein Teufelskreis. Der einzige Ausweg ist der Aufbau entsprechender Strukturen, gegebenenfalls mit einem starken Partner an der Seite. Mit Trainingsbedingungen und Know-How müssen die Voraussetzungen geschaffen werden – à fonds perdu.» Darauf könne dann kontinuierlich aufgebaut werden.

Talent ist vorhanden
Ein Verein, der mit bescheidenen Mitteln seit längerem versucht ist, den Sprung in die Nationalliga A zu schaffen, ist Futsal Olympique Basel. Nach Jahren des knappen Scheiterns in einem nur wenig Durchlässigkeit generierenden Ligasystem fand zuletzt ein grösserer Umbruch im Team statt. Mit Rang drei gelang die vergangene Saison dennoch ganz passabel. Sascha Winter, Präsident des 2007 gegründeten Vereins, erläutert: «Aktuell geht es vor allem darum, das junge und talentierte Team für die nächste Saison beieinander zu halten. Gelingt dies, bin ich davon überzeugt, dass wir wieder um den Aufstieg in die Nationalliga A werden mitspielen können.»

Hoffen auf Signalwirkung
Aber was gibt dem 24-jährigen die Gewissheit, dass ein Aufstieg von Olympique Basel nachhaltiger sein würde als die Beispiele von Basel oder Arlesheim? Winter erwähnt die vielen Menschen, die sich zum Teil seit Jahren auf und neben dem Platz für den Verein und den Futsalsport engagieren: «Diesen Leuten liegt der Verein wirklich am Herzen.» Ausserdem sei nach einem anfälligen Aufstieg auf eine Signalwirkung zu hoffen, die sowohl neue Spieler als auch Sponsoren anlocken würde. Ein paar der von Felber angesprochenen Futsal-Verrückten sind also auch in Basel auffindbar. Es bleiben die Fragen: Sind es genug? Und sind sie genug verrückt? Fortsetzung folgt. (ph)

www.olympiquebasel.ch 

 

Letzte Änderung am Sonntag, 16 April 2017 12:58

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