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«Die Zukunft von Amicitia weiter mitgestalten»

  • Donnerstag, 22 Juni 2017 21:03
  • geschrieben von  ilo
Vor dem Tor zu wenig kaltblütig: Amicitia verpasst auch darum den Aufstieg. Vor dem Tor zu wenig kaltblütig: Amicitia verpasst auch darum den Aufstieg. Foto: ilo (Archiv)

Der FC Amicitia Riehen beendet sie Saison nach einer durchzogenen Rückrunde auf dem sechsten Rang und verpasst damit das angestrebte Saisonziel klar. Warum es dem 3. Ligisten nicht zum Aufstieg gereicht hat und wie es mit Amicitia weitergeht, erzählt Trainer Giuseppe Stabile im Interview. 

VG:Herr Stabile, Ihre Mannschaft blieb in dieser Saison unter den Erwartungen. Der angestrebte Aufstieg gelang nicht. Wo liegen die Ursachen?

Giuseppe Stabile: Klar, wir haben unser Ziel verfehlt. Der Grund war das riesige Verletzungspech. Unsere wichtigsten Spieler wie Fabian Bischof oder Pascal Märki fehlten praktisch die ganze Saison oder für eine längere Zeit. Es klingt wie eine Ausrede, aber unser Kader ist einfach noch nicht in der Lage solche Ausfälle kompensieren zu können.

Ihre Mannschaft war den Gegnern in den meisten Partien spielerisch zum Teil klar überlegen, konnte diese Überlegenheit jedoch viel zu selten in Siege ummünzen.
Das ist so. Die Abschlussschwäche hat uns sicher einige Punkte gekostet. Nachdem für uns der Aufstieg ausser Reichweite lag, klappte es mit dem Toreschiessen plötzlich wieder. Ich schliesse daraus, dass einige Spieler mit der Drucksituation nicht ganz klargekommen sind.

Während der durchzogenen Rückrunde kam mannschaftsintern zu gewissen Spannungen. Nicht alle Spieler verfolgten das Ziel mit der gleichen Intensität. Die Trainingsmoral liess zu wünschen übrig. Wie haben sie die Situation als Trainer wieder beruhigt?
Ich konnte keine grosse Unruhe feststellen. Aber es ist völlig normal, dass in einer Mannschaft gewisse Spieler beispielsweise mit ihrer Einsatzzeit nicht vollends zufrieden sind. Ich erlebe das Team sowohl im Training oder beim anschliessenden gemeinsamen Abendessen als sehr intakte Gruppe. Das Trainingslager war gut besucht, die Einheiten unter der Woche ebenfalls. Zum Schluss der Rückrunde haben dann auch die Resultate absolut gepasst. Hätte es Streit gegeben, wäre das kaum möglich gewesen.

Noch im Winter liessen Sie verlauten, dass Sie Ihr Traineramt bei einem Nichtaufstieg niederlegen. Warum haben Sie Ihre Meinung geändert?
Ich habe in der nächsten Saison erstmals ein Team, das als Favorit um den Aufstieg mitspielt. Das Kader bleibt grösstenteils zusammen und wird mit Spielern wie Marco Ammann und Patrick Oehler ergänzt, die über Erfahrung aus höheren Ligen verfügen. Zudem verstärkt Manuel Fernandes von Ligakonkurrent Kleinhüningen unser Mittelfeld. Als ich vor zwei Jahren bei Amicitia startete, war die gesamte Mannschaft im Umbruch, im letzten waren wir darauf angewiesen, dass wir ohne gröbere Verletzungssorgen durch die Saison kommen. Für die neue Spielzeit sind wir sehr gut und vor allem ausgeglichen aufgestellt. Zudem gefällt es mir im Verein und der Verein ist zufrieden mit meiner Arbeit. Ich habe Freude an den zahlreichen Talenten, die nachrücken und möchte die nahe und ferne Zukunft von Amicitia mitgestalten.

Dafür ist der Aufstieg in der nächsten Saison aber alternativlos, oder?
Das ist ganz klar. Wir müssen in der übernächsten Saison in der 2. Liga spielen.

www.fcamicitia.ch

Letzte Änderung am Freitag, 23 Juni 2017 20:44

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