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«Der Coach hat es nicht leicht mit mir»

  • Mittwoch, 08 November 2017 11:21
  • geschrieben von  ilo
Zohair Kahder (am Ball) traut seinem Team in dieser Saison einiges zu. Zohair Kahder (am Ball) traut seinem Team in dieser Saison einiges zu. Foto: ilo

Zohair Khader vom BC Bären Kleinbasel über sich, den hervorragenden Saisonstart und die Tücken der Dominanz. 
Dass Spielertrainer Niels Matter in der Partie gegen den Tabellenletzten Arbedo noch im ersten Viertel bei ausgeglichenem Spielstand ein Timeout nimmt und so richtig laut wird, zeigt: Die Ansprüche bei den Kleinbaslern sind gestiegen. Noch nie hatten die Bären einen breiteren und stärkeren Kader als in dieser Spielzeit. 17 Spieler stehen Matter theoretisch zur Verfügung. «Wenn alle gesund sind, haben wir eine deutlich bessere Mannschaft als im letzte Jahr.» Trotz Verletzungspech einiger Stammspieler stehen die Bären auf Rang zwei in der 1. Liga-Gruppe Ost. Auch das Heimspiel gegen Arbedo wird letztlich klar mit 84:60 gewonnen. Point Guard Zohair Khader (22) und seine Teamkollegen müssen gegen diesen Gegner nicht an ihre Grenzen gehen, um die nächsten Punkte einzufahren. Die generell relativ schwache Konkurrenz in der Ost-Gruppe könne im Hinblick auf die angestrebten Ziele allerdings zum Hindernis werden, warnt Khader.

VG: Herr Khader, welches Fazit ziehen Sie nach dieser einseitigen Partie?

Zohair Khader: Ganz einfach: Wir waren besser und haben verdient gewonnen. Aber es war auch nicht alles gut. Der Gegner war kein wirklicher Gradmesser und deshalb war unser Spiel für meinen Geschmack phasenweise zu wenig animiert. Eine solche Leistung reicht in den Playoffs wohl kaum.

Und spätestens dort dürfte die Konkurrenz deutlich stärker werden.
So ist es. Ich vermute wir werden - wenn alles normal verläuft - die Mehrheit unserer Spiele in der Qualifikation dominieren. Es darf uns einfach nicht passieren, dass wir uns dem Niveau des Gegners anpassen, sondern unser Spiel bis zum Schluss durchziehen. In den Playoffs müssen wir dann nochmals eine Schippe drauflegen.

Sie sind auf diese Saison hin wieder in die erste Mannschaft der Bären zurückgekehrt nachdem es im letzten Jahr Unstimmigkeiten mit dem Trainer gab. Was ist vorgefallen?
Nichts Besonderes. Ich war mit der Trainingsintensität nicht ganz zufrieden. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und will immer gewinnen. Weil ich diesen Ehrgeiz vermisste, engagierte ich mich lieber in der zweiten Mannschaft. Aber das ist Schnee von gestern.

Kommt es häufig vor, dass Sie Ihren eigenen Kopf durchsetzen?
Der Coach hat es sicher nicht leicht mit mir. Im Training gehe ich manchmal meinen eigenen Weg, wenn ich mit den Vorgaben nicht einverstanden bin. Aber sobald der Schiedsrichter den Ball einwirft und es um Punkte geht, stelle ich mich immer in den Dienst der Mannschaft. Ich bin ein absoluter Teamplayer.

Was ist mit diesem Team in dieser Saison möglich?
Ich glaube, wir haben das Potenzial das Final Four zu gewinnen. Es ist aber noch ein weiter Weg und es gibt einiges zu verbessern. Die Konzentration geht noch zu oft nach einer gewissen Zeit verloren.

Nicht nur die erste Mannschaft ist prima aufgestellt, der ganze Verein wächst und ist gerade im Bereich Integration sehr aktiv.
Absolut. Ich selbst habe vom tollen Angebot profitiert. Angefangen habe ich mit Fussball. Das hat jedoch nicht so richtig geklappt. Danach habe ich es als damals 12-Jähriger mit Basketball bei den Bären versucht. Es hat mir auf Anhieb gefallen, es herrschte eine angenehme Stimmung und dank den guten Coaches habe ich rasch Fortschritte erzielt. Auch die Bärennacht ist eine super Sache. Anstatt am Samstagabend auf den Strassen herumzulungern, können Kinder jeden Alters in der Dreirosenhalle Basketball spielen und neue Leute kennenlernen.

Weitere Infos zum BC Bären Kleinbasel und der Bärennacht finden Sie unter:
www.bcbaeren.ch    

Letzte Änderung am Mittwoch, 08 November 2017 11:32

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