Freitag, August 17, 2018

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

EHC Basel verpasst die Playoff-Qualifikation

  • Montag, 05 Februar 2018 19:38
  • geschrieben von  rb
Trotz Sieg im letzten Quali-Spiel verpasst der EHC Basel die Playoffs. Trotz Sieg im letzten Quali-Spiel verpasst der EHC Basel die Playoffs. Foto: zVg./Perren (Archiv)

In einem unterhaltsamen letzten Qualifikationsspiel gewinnt der EHC Basel gegen den Tabellenführer Sion hochverdient mit 6:3. Trotz des Sieges verpasste der EHC die Qualifikation für die Playoffs knapp. Bei den nach 32 Spielen punktegleichen Teams Basel, Seewen und Düdingen entschied leider nicht das beste Torverhältnis (Basel) über den letzten Playoffteilnehmer, sondern die Direktbegegnungen. Da hatte Basel mit nur vier Punkten aus den sechs Spielen gegen Seewen und Düdingen eine zu schlechte Bilanz.
Aufgrund der vielen Absenzen bei Basel wurden die zwei Elite-B-Junioren Dominic Spies und Ueli Dietrich aufgeboten. Mit anfangs Damian Guggisberg im Tor war das Heimteam gewillt, den 807 Zuschauer gegen den Leader ein gutes Spiel zu zeigen. Bereits nach 52 Sekunden erkämpfte sich Brügger hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe, sah seinen Abschluss aber von Ritz abgewehrt. Den darauffolgenden Abpraller konnte Malgin zur Führung abstauben. Die Freude währte nur kurz. Nur eine Minute später patzte die Basler Defensive ein erstes Mal und ermöglichte nach einem Fehlpass von Guex den Ausgleich. Auch in der Folge war eine gewisse Nervosität zu spüren. Viele Unkonzentriertheiten im Spielaufbau prägten die Startphase bei Basel. So war der Führungtreffer durch Antisin praktisch eine Kopie des Ausgleichs. Im Gegensatz zu früheren Spielen hatte das Gegentor keine negativen Folgen für Basel. Im Gegenteil: In der Folge bestaunten die Zuschauer schöne Spielzüge. Nachdem zuerst Voegelin den Pfosten traf, sorgte zwei Minuten später ein Traumkombination für den Ausgleich. Über Ast, Malgin und Brügger gelangte die Scheibe zu Jeyabalan, der vollendete. Im Anschluss hatte Voegelin und insbesondere Tuffet mit einem weiteren Pfostenschuss Chancen für den Führungstreffer. 

Zum Start des Mitteldrittels wechselte Malgin Osterwalder für Guggisberg ein. Nach 16 Sekunden musste er bereits ein erstes Mal eingreifen. Diese Parade gab der Basler Defensive Sicherheit, welche von nun an (fast) nichts mehr anbrennen liess. Offensiv war an diesem Abend sowieso nichts auszusetzen. Guantario legt auf Giacinti, der via Pfosten zum 3:2 traf, Tuffet mit einem Solo zum 4:2, Schuss Ast, Ablenker Vogt 5:2. Zuviel für Sion-Coach Tacchini, der sein Timeout nahm. Bei den mit nur drei Linien angetretenen Walliser blieb ausser einem Pfostenschuss in der 38. Minute die grosse Reaktion aus. Zu stark war ihr Gegner an diesem Abend. Zudem dürfte - ohne die Leistung von Basel zu schmälern - ihre Motivation als bereits feststehender Sieger der MSL-Quali-Runde nicht mehr bei den vollen 100 Prozent gelegen sein, wie auch ihr Trainer nach dem Spiel bestätigte. Zu Beginn des Schlussdrittels hatte Sion zwar die ersten Möglichkeiten, danach war jedoch Basel wieder spielbestimmend. Ein schöner Schlenzer von Puntus sorgte für das 6:2. Nicht ganz unhaltbar, sodass bei Sion mit Nanchen für Ritz ebenfalls ein Torhüterwechsel folgte. Mit Spreyermann, Guantario oder Guerra hatten die Gastgeber durchaus noch weitere Chancen, das Score zu erhöhen. Das letzte Tor schoss aber Sion durch den zweiten Treffer von Antisin.

Ein Garant für den heutigen Sieg war Timothé Tuffet, der an drei Toren beteiligt war: «Wir haben unseren Job gemacht, besser als am Mittwoch in Morges.» Tuffet, der erst vor Weihnachten von Neuchâtel zu Basel gestossen war, hatte mit seinen zehn Punkten aus acht Spielen einen grossen Anteil daran, dass Basel überhaupt noch bis zum letzten Spiel die Möglichkeit hatte, das Saisonziel Playoff zu erreichen: «Wir haben ab Januar viel gewonnen (sieben von neun Spielen). Ich kann nichts dazu sagen, was vorher passiert ist, da ich nicht da war.» In den nächsten Wochen sind Gespräche für ein Verbleib bei Basel über die aktuelle Saison hinaus geplant. Tuffet selber kann sich ebenso gut vorstellen bei Basel zu bleiben wie Trainer Albert Malgin. Auch mit ihm werden die Verantwortlichen zeitnah Gespräche führen. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war der Coach sehr zufrieden: «Wir haben den Plan umgesetzt und eine gute Leistung gezeigt.» Die Gründe für den Torhüterwechsel nach dem 1. Drittel begründete er wie folgt: «Guggisberg war gut im Training, daher habe ich ihm eine Chance gegeben. Im Spiel war er nervös und hat aus sechs Schüssen zwei Tore erhalten. Osterwalder hatte dann sofort nach Beginn des Mitteldrittel einen wichtigen Save und so der Mannschaft Vertrauen gegeben.» Dass es dem EHC Basel nicht gelungen ist, das Saisonziel zu erreichen ist sicher auch der Inkonstanz und Auswärtsschwäche geschuldet. Malgin, erst seit Januar verantwortlich für die 1. Mannschaft: «Ich hatte auch das Gefühl, dass insbesondere unter der Woche auswärts der Energielevel tiefer und der Kopf langsamer ist»

Eine sehr wichtige Partie steht dem EHC Basel noch bevor – auswärts unter der Woche gegen den EHC Burgdorf. Das Spiel um die Qualifikation für den Swiss Ice Hockey Cup findet am Dienstag um 20:00 Uhr statt. (rb)

EHC Basel – HC Sion-Nendaz 4 Vallées 6:3 (2:2, 3:0, 1:1)
St. Jakob Arena – 807 Zuschauer 
Tore: 1. Malgin (Brügger) 1:0. 2. Guex (Merola, Sammali) 1:1. 11. Antisin 1:2. 16. Jeyabalan (Brügger, Malgin) 2:2. 23. Giacinti (Guantario, Gusset) 3:2. 36. Tuffet (Giacinti) 4:2. 36. Vogt (Ast, Tuffet) 5:2. 48. Puntus (Vogt, Tuffet) 6:2. 58. Antisin (Wyssen, Currit) 6:3.
EHC Basel: Guggisberg (ab 21. Osterwalder); Maurer, Guerra, Fluri, Ast; Hagen, Gusset; Spies; Tuffet, Vogt, Puntus; Jeyabalan, Brügger, Malgin; Lehner, Spreyermann, Voegelin;Guantario, Giacinti, Dietrich. 

 

www.ehcbasel.ch

 

Letzte Änderung am Montag, 05 Februar 2018 19:55

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.

- Anzeige -

Hier könnte Ihre Werbung stehen

Tel. +41 61 681 98 21

Ihr VogelGryff-Team