Mittwoch, Dezember 12, 2018

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Basel Regio will das Feuer endgültig entfachen

  • Donnerstag, 01 März 2018 14:06
  • geschrieben von  ilo
Mikko Jolla ist mit 51 Saisontreffern die Basler Tormaschine. Mikko Jolla ist mit 51 Saisontreffern die Basler Tormaschine. Fotos: zVg/Toppictures

Unihockey Basel Regio steht souverän im Playoff- Halbfinal – und die Mannschaft hat Ambitionen für mehr. 
Die Zuschauer können kaum dem kleinen Plastikball folgen, wenn sich die erste Basler Sturmlinie um Nati-Spieler Patrick Mende- lin und den nnischen Topscorer Mikko Jolma vor das gegnerische Gehäuse kombiniert. 138 Scorerpunkte gehen auf das Konto der beiden. 
Die Effektivität des Sturmduos ist aber nur eine Zutat des Erfolgsrezepts der Basler Unihockeyaner, die sich nach einem souveränen 11:5 (1:3, 5:0, 5:2)- Sieg in der dritten Playoff-Viertelfinal-Partie gegen Davos-Klosters für die Halbfinal-Serie qualifiziert haben.

Mosers Mahnfinger
Als NLB-Meister und klarer Favorit gingen die Bebbi in das Duell mit den Bündnern. Doch das Team von Trainer Daniel Moser bekundete in allen drei Begegnungen Mühe mit dem hohen Pressing der Davoser. Mehrmals geriet Basel Regio in Rückstand, doch ihre Antwort liess nicht lange auf sich warten. Dabei kommt neben individueller Klasse eine weitere Qualität der Basler zum Tragen – die Qualität des Trainers. Coach Moser findet offensichtlich die richtigen Worte, damit die Mannschaft problemlos einen Gang höher schaltet. Moser selbst hebt den Mahnfinger: «Solche Schwächephasen können wir uns nicht erlauben, wenn wir aufsteigen wollen. Es wird kein Selbstläufer.»

Tatsächlich werden die nächsten Hürden nicht kleiner. Übersteht Basel den Halbfinal, wartet das schwächste NLA-Team in einer Best-of-Seven-Serie im Kampf um den direkten Aufstieg. «Wir haben die Ambition, auch gegen diese Gegner bestehen zu können, sind uns aber bewusst, dass der Niveau-Unterschied zur NLB beträchtlich ist», sagt Moser.

Rücktritt auf Ende Saison
Ende Januar gab Moser nach zweijähriger Tätigkeit seinen Rücktritt auf Ende Saison bekannt. Er brauche eine Pause und mehr Zeit für seinen Sohn. Moser verspürte nach seinem Entscheid grosse Erleichterung: «Umso mehr wünsche ich mir nun einen erfolgreichen Abschluss». Noch vor der Halbfinal-Serie wollen die Basler Mosers Nachfolger präsentieren.

Rosige Zukunft
Fast zehn Jahre ist es her, seit die Nordwestschweiz durch den Rückzug von Basel Magic von der nationalen Unihockey-Landkarte verschwand. Und nun klopft Basel Regio an der Türe zur obersten Schweizer Spielklasse an. Bereits jetzt scheinen die Basler für den nächsten Schritt gewappnet. Spieler-Sportchef Patrick Mendelin blickt positiv in die Zukunft. Dennoch gibt es weiteres Optimierungspotenzial: der Beizlibetrieb, die Sekretariatsarbeit oder die Livestream-Übertragung. Gerade neben dem Spielfeld sind die Vereine auf Freiwilligenarbeit angewiesen. «Ich habe aber das Geühl, dass wir mit dem Wechsel vom Leimental in die Sporthalle Sandgruben sowie dem sportlichen Erfolg eine Begeisterung ausgelöst und die Klubidentifikation gestärkt haben.»

Rosig scheint die Zukunft der Basler mit Blick auf den Nachwuchs. In den letzten fünf Jahren hat der Verein eine Jugendabteilung aufgebaut, die den nationalen Vergleich nicht scheuen muss. Nun brauche es einen Sondereffort der Mannschaft, um die Früchte der harten Arbeit ernten zu können – ganz getreu dem Playoff-Motto «On fire». «Wir müssen das Feuer entfachen und es muss von der ersten bis zur letzten Minute brennen.» 

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Basel-Regio-Damen ebenfalls im Halbfinal

Die NLB-Damen mussten nach der 3:4-Niederlage in der Vorwoche bei Mendrisiotto Ligornetto zum entscheidenden dritten Spiel in der Sporthalle Sandgruben antreten. Wie bereits in Mendrisio lautete das Schlussresultat 4:3 nach Verlängerung. Dieses Mal jedoch zugunsten der Baslerinnen. Das Team von Trainer Aarno Niemi zeigte zum Abschluss der Viertelfinal-Serie eine kämpferisch starke Leistung. Vor allem im Schlussdrittel, als Basel Regio einen 1:3-Rückstand wettmachte, und in der anschliessenden Verlängerung nahmen die Baslerinnen das Spiel in die Hand. Dank dem Sieg vor 150 Zuschauern (Saisonrekord) geht es für Basel Regio im Halbfinal nun gegen den UHC Laupen. 

www.unihockeybaselregio.ch

Letzte Änderung am Donnerstag, 01 März 2018 14:24

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