Mittwoch, Dezember 12, 2018

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Vorgezogenes Geschenk für den KTV Riehen?

  • Freitag, 13 April 2018 12:42
  • geschrieben von  ilo
Der KTV Riehen kämpft aktuell um den Aufstieg in die NLB. Der KTV Riehen kämpft aktuell um den Aufstieg in die NLB. Foto: ilo

Die 1. Liga-Volleyballerinnen vom Katholischen Turnverein Riehen kämpfen um den Aufstieg in die Nationalliga B. 
Im nächsten Jahr feiert der KTV Riehen sein 100-Jahre-Jubiläum. In den vergangenen Jahren konnte der Verein mit etwa 150 aktiven Mitgliedern Geld für ein würdiges Jubiläumsfest zur Seite legen. Das Damen 1 könnte der grossen Sause noch zusätzlichen Pep verleihen. Dann nämlich, wenn das Team von Noch-Trainer Filippo Perdicchia zum zweiten Mal nach 2013 den Aufstieg in die zweithöchste nationale Spielklasse schafft. Der Vogel Gryff hat mit Vorstandsmitglied und Aussenangreiferin Melinda Suja gesprochen.

VG: Hinter Sm’Aesch Pfeffingen (NLA) und VB Therwil (NLB) ist der KTV Riehen die Nummer 3 im regionalen Damen-Volleyball. Ihr Team spielt derzeit aber gross auf und klopft an der Nationalliga B an. Mit welchen Zielen starteten Sie in die Saison?
Melinda Suja: Nachdem wir in den letzten beiden Jahren jeweils im Playoff-Halbfinal hängengeblieben sind, haben wir uns schon Chancen auf den Aufstieg ausgerechnet. Die Qualifikation verlief optimal. Mit nur zwei Niederlagen aus 18 Spielen haben wir bewiesen, dass wir für den nächsten Schritt bereit sind. Im Final war Volley Schönenwerd leider etwas stärker.

Ein Sieg im Playoff-Final hätte den direkten Aufstieg bedeutet. Warum hat es nicht gereicht?
Durch Verletzungen und ferienbedingter Abwesenheit traten wir nicht in Bestbesetzung an. Das soll keine Ausrede sein, denn in Hin- und Rückspiel hatten wir unsere Chancen, verpassten es aber den herausgespielten Vorsprung zu verteidigen. Uns ging in den entscheidenden Phasen die Konsequenz ab.

Noch lebt die Hoffnung auf den Aufstieg, doch in der Aufstiegspoule gab es zuletzt zwei klare Dreisatz-Niederlagen.
Gegen Zürich Unterland und Giubiasco trafen wir auf zwei Teams aus der Nationalliga B. Da war auch ein Niveauunterschied erkennbar. Dennoch wäre mehr möglich gewesen. Wir lassen uns aber nicht unterkriegen und wollen gegen Kerzers zurück auf die Siegerstrasse. Wenn uns das gelingt, wer weiss, vielleicht können wir dann die Aufstiegsplätze nochmals angreifen.

Wäre der KTV Riehen denn schon bereit für die NLB?
Ich denke schon. Die Unterstützung vom Verein haben wir, ansonsten hätten wir uns für die Aufstiegsspiele gar nicht angemeldet. Der finanzielle und organisatorische Mehraufwand muss man bei einem Aufstieg sicher einkalkulieren, aber mit der Erfahrung aus der letzten NLB-Saison bin ich zuversichtlich, dass wir das hinkriegen würden.

Eine weitere Saison in der 1. Liga wäre aber kein Beinbruch.
Ganz bestimmt nicht. Natürlich sind wir ein ambitioniertes Team, das inzwischen viel Erfahrung mitbringt und nun schon lange zusammenspielt. Deshalb bleibt das Ziel das gleiche, sollte es in dieser Saison mit dem Aufstieg nicht klappen. 

Bleibt der Trainer auch der gleiche?
Nein, wir werden die Zusammenarbeit nach dieser Saison beenden. 

Das überrascht angesichts der tollen Resultate.
Zwischen dem Trainer und der Mannschaft gibt es unterschiedliche Auffassungen, was unser Spiel betrifft. Es wird auch im Kader Veränderungen geben. 

Sie sind zuständig für die Kaderplanung. Können Sie dabei auf Beziehungen zu regionalen Teams zurückgreifen?
Die Suche nach Spielerinnen und einem neuen Trainer beschränkt sich in unserem Fall auf Kontakte aus unserem engeren Umfeld. Wir müssen unseren Bekanntenkreis aktivieren und werden so fündig. Manchmal sind es Studentinnen, die auf der Suche nach einem Volleyballverein zu uns stossen. Von Beziehungen zu den anderen regionalen Teams können wir weniger profitieren und unsere Juniorinnen müssen sich in der 2. Liga erst ihre Sporen abverdienen, bis sie bereit sind.

www.ktvriehen.ch

 

Letzte Änderung am Freitag, 13 April 2018 12:47

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