Samstag, Juni 23, 2018

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Für Amicitia ist der Aufstieg in Reichweite

  • Freitag, 08 Juni 2018 08:10
  • geschrieben von  ilo
Nach drei Jahren in der 3. Liga steht der FCA unmittelbar vor dem langersehnten Aufstieg. Nach drei Jahren in der 3. Liga steht der FCA unmittelbar vor dem langersehnten Aufstieg. Foto: ilo (Archiv)

Der FC Amicitia Riehen steht nach drei Saisons in der 3. Liga vor dem Aufstieg. 
Bei gleich vielen Punkten entscheidet die Anzahl Strafpunkte. So wollen es die Regularien. Für den FC Amicitia Riehen bedeutet das: keine gelben oder roten Karten im letzten Meisterschaftsspiel, und der Aufstieg ist perfekt. Nun muss das Team von Trainer Giuseppe Stabile zum Saisonabschluss beim FC Reinach den Drei-Punkte-Vorsprung auf den SV Muttenz b über die Ziellinie bringen. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Rotweissen den Aufstieg noch verpassen. Faktoren, wie der Ausgang des Spitzenkampfs in der 2. Liga regional spielen ebenfalls eine Rolle. Denn sollte das Fanionteam der Muttenzer die Promotion verpassen, kann Amicitias ärgster Konkurrent nicht aufsteigen. Zudem kämpft eine weitere 3. Liga-Mannschaft des SV Muttenz um den Aufstieg in der Gruppe 2. Welches Team den Gang in die höchste Regionalliga antreten würde, ist offen. 

Dosiertes Risiko
Von alledem wollen die Riehener aber nichts wissen: «Wir haben es in den eigenen Füssen», sagt Chefcoach Stabile. «Auf Unentschieden zu spielen oder Zweikämpfen aus dem Weg zu gehen, um möglichst keine gelben Karten zu riskieren – das entspricht nicht unserer Einstellung.» Dass der Gegner am Sonntag (15.00 Uhr, Einschlag) Reinach heisst, lässt Stabile trotz der komfortablen Situation aufhorchen: «Reinach hat uns die einzige Saisonniederlage zugefügt.» Ob die Baselbieter für ausgeglichene Verhältnisse sorgen können und sich dadurch eine hart geführte Partie entwickelt, bleibt abzuwarten. «Sitzen die Karten beim Schiedsrichter locker, wäre ich ein schlechter Trainer, wenn ich mit Blick auf die Strafpunkte nicht frühzeitig eingreifen würde», so Stabile. 

100-Tore-Marke knacken
Dass die Rotweissen bis zur letzten Runde um den langersehnten Aufstieg kämpfen müssen, kommt eher unerwartet. Denn bereits Anfang Saison verfügte der FCA auf dem Papier über den stärksten Kader der Liga.Als in der Winterpause mit Philippe Sidler und Raphael Heizmann zwei weitere Routiniers von der zweiten Mannschaft Stabiles Team verstärkten, war die Favoritenrolle noch klarer verteilt. Doch die Muttenzer erwiesen sich als hartnäckiger Verfolger und mussten erst nach einer 1:3-Niederlage gegen den FC Oberwil Ende Mai abreissen lassen. Der FCA seinerseits überzeugte während der gesamten Saison mit einem für 3. Liga-Verhältnisse sehr gepflegten Fussball. 96 Treffer in 19 Partien; alleine die Torproduktion ist Zeugnis der Riehener Dominanz in der aktuellen Spielzeit. «Die 100-Tore-Marke wollen wir im letzten Spiel noch knacken», sagt Stabile selbstbewusst. 

Gemeinsame Strategie
Der Aufstieg ist Formsache. Stabile hat mit seiner besonnenen Art grossen Anteil am bevorstehenden Erfolg. Für den Deutschen mit italienischen Wurzeln entscheidet dieser Erfolg über seine Zukunft. Nach drei Jahren ohne Aufstieg, hätte Stabile sein Amt beim FCA niedergelegt. Die Herausforderung 2. Liga will er aber unbedingt angehen. Dabei kann Stabile neben einem längst 2. Liga-tauglichen Team inzwischen auch auf die Rückendeckung des Vereins zählen. Gab es noch vor kurzem mit der 2. Mannschaft eine Konkurrenz innerhalb des Vereins, konnte dieses Problem ausgeräumt werden. «Die Strategie ist nun klar auf die 1. Mannschaft ausgerichtet. Wir wollen mit einer starken Juniorenabteilung wachsen und die besten Spieler für dieses Team vorbereiten, das motiviert.»  

www.fcamicitia.ch

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