Montag, November 19, 2018

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«Wir wollen aufsteigen, aber nicht um jeden Preis»

  • Donnerstag, 08 November 2018 17:41
  • geschrieben von  ilo
Traktor Basel (blau) nimmt die NLA ins Visier. Traktor Basel (blau) nimmt die NLA ins Visier. Foto: Jeannot Broch (Archiv)

Die NLB-Volleyballer von Traktor Basel wollen bereits ab der nächsten Saison in der höchsten Schweizer Spielklasse spielen.
Vor zwei Jahren spielte die erste Herren-Mannschaft von Traktor Basel in der 1. Liga. In der vergangenen Saison zeigten die Bebbi als Aufsteiger eine überragende Saison in der Nationalliga B und belegten Rang vier. In grossen Schritten bewegt sich das Team von Sportchef Heiko Breer in Richtung höchster Schweizer Spielklasse. Welche Massnahmen die Verantwortlichen für die Zukunft des Vereins getroffen haben, erzählt Breer im Gespräch mit dem Vogel Gryff.

VG: Herr Breer, in der vergangenen Saison überzeugte Traktor Basel als Aufsteiger auf der ganzen Linie. Hat Sie Ihre Mannschaft überrascht?
Heiko Breer: Wir wussten alle im Verein, dass diese Mannschaft grosses Potenzial hat. In der Aufstiegssaison wollten wir zunächst die Playoffs erreichen, was uns auf dem Papier sehr souverän gelang. Allerdings hatten wir einige knappe Partien am Ende für uns entscheiden können. Der vierte Schlussrang ist aber ein absolutes Top-Ergebnis.

Und nun strebt Traktor Basel sogar den Aufstieg in die Nationalliga A an. Welche Überlegungen stecken dahinter?
Der Spagat von der Nati B zur Nati A ist in finanzieller Hinsicht relativ gross, was dazu führt, dass nur wenige Teams aufsteigen wollen. Wir haben uns zum Thema Aufstieg einige Gedanken gemacht und sind zum Schluss gekommen, dass Traktor Basel seinen Spielern eine sportlich attraktive Perspektive bieten muss, um diese im Verein halten zu können. Denn es sind einige Angebote aus der NLA für unsere Spieler eingegangen. Der Vorstand hat deshalb entschieden, Massnahmen zu ergreifen, damit wir bei einem allfälligen Aufstieg gewappnet wären. 

Wie sehen diese Massnahmen konkret aus?
Der Umzug in die grosszügige Rankhofhalle ist ein wichtiger Schritt, um unsere Attraktivität bei Spielern, Fans und Sponsoren zu steigern. Wir haben mit dem Sportamt und dem RTV Basel eine gute Lösung für unseren Trainings- und Spielbetrieb gefunden. Im Sponsoring konnten wir leicht zulegen, sind uns aber bewusst, dass die Sponsorensuche im Volleyballsport schwierig bleibt – auch in der Nati A. Im sportlichen Bereich haben wir uns mit einem Athletiktrainer verstärkt und die neu aufgebaute Geschäftsstelle bearbeitet unsere administrativen Angelegenheiten. 

Noch spielt Traktor Basel in der NLB. Aus den ersten vier Spielen resultierten drei Siege und zuletzt eine Niederlage. Wie zufrieden sind sie mit dem Saisonstart?  
Die drei ersten Partien haben wir erfreulicherweise souverän gewonnen, die echten Gradmesser gegen die stärkeren Teams folgen erst noch. Gegen Servette mussten wir prompt die erste Niederlage einstecken. Jedes Spiel wird eng, und es wird sich zeigen, wie gefestigt die Mannschaft bereits ist. 

Welche Ziele verfolgt das Team in dieser Saison, abgesehen von der Möglichkeit, am grünen Tisch aufzusteigen?
Nach Rang vier in der letzten Saison wollen wir natürlich dort anknüpfen und wieder oben mitspielen. Das Erreichen der Playoffs ist auch in dieser Spielzeit das erste grosse Ziel. Das wird in der West-Gruppe ganz bestimmt kein Selbstläufer. Wenn uns der Aufstieg auf dem sportlichen Weg gelingen sollte, dann wollen wir die Herausforderung annehmen. Falls es soweit kommt, werden wir trotzdem noch einmal über die Bücher gehen. Der Aufstieg würde ein grosser Mehraufwand für den Verein bedeuten. Deswegen müssen wir die Sicherheit haben, dass wirklich alle bereit sind, diesen Aufwand zu betreiben. Die finanzielle Situation wird natürlich ebenfalls analysiert. Um eine kompetitive Mannschaft stellen zu können, müssten wir sicher Verstärkungsspieler verpflichten. Das Ziel ist der Aufstieg, aber sicher nicht um jeden Preis.

 

www.traktorbasel.ch

Letzte Änderung am Donnerstag, 08 November 2018 17:50

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