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«Der EHC-Aktienkurs ist leicht ansteigend»

  • Mittwoch, 19 Dezember 2018 09:06
  • geschrieben von  ilo
Topskorer Timothé Tuffet will mit dem EHC Basel in die Playoffs. Topskorer Timothé Tuffet will mit dem EHC Basel in die Playoffs. Foto: C. Perren

Der EHC Basel will in die Playoffs und hat mit den Tücken der MySports League zu kämpfen. 
Im 5-Jahresplan des EHC Basel ist der Aufstieg von der dritthöchsten MySports League in die zweithöchste Swiss League vorgesehen. Mit einem sehr jungen und auf vielen Positionen veränderten Team streben die Basler im zweiten Jahr in dieser kompetitiven Liga einen Playoff-Platz an. Neun Runden vor Abschluss der Regular Season zieht EHC-Sportchef Olivier Schäublin ein erstes Fazit und erklärt, weshalb er 15 neue Spieler verpflichten musste.

VG: Herr Schäublin, der EHC Basel befindet sich im Tabellenmittelfeld. Die Playoffs sind in Reichweite. Wie zufrieden sind Sie mit der Leistung Ihrer Mannschaft?
Olivier Schäublin: Wir sind ganz passabel in die Saison gestartet. Danach sind wir in ein kleineres Leistungsloch gefallen. Seit ein paar Runden sind wir aber zurück in der Spur. Nicht nur resultatmässig, auch die Qualität unseres Spiels hat sich verbessert. Wir machen Fortschritte, das ist ein gutes Zeichen. Ich würde sagen, der EHC-Aktienkurs zeigte eine leicht ansteigende Tendenz. 

Erst kürzlich gelang es dem EHC Basel drei Spiele in Serie zu gewinnen. Wieso ist die Lage an den Börsen ähnlich labil, wie beim EHC?
Sicher brauchte die Mannschaft Zeit, bis sie sich gefunden hat. Denn man darf nicht vergessen, dass wir auf diese Saison hin 15 neue Spieler verpflichtet haben. Darunter einige junge, unerfahrene Spieler, die sich an das Team, das neue Umfeld und die Liga erst gewöhnen mussten. Dieser Prozess ging bei manchen Spielern schneller, andere sind immer noch dabei. Gewisse Resultate lassen sich auch mit der noch fehlenden Erfahrung und einer Portion Pech erklären. Erschwerend kommt hinzu, dass gestandene Spieler wie JoëlFröhlicher, Eric Cederbaum (beide Rücktritt) und Mathias Hagen (verletzt) nicht mehr zur Verfügung stehen. 

Generell dürfte diese beachtliche Spieler-Fluktuation nicht im Interesse des Sportchefs liegen. Wie kam es dazu?
Die MySports League wurde erst letztes Jahr lanciert. Für Clubs und vor allem für die Spieler gab es viele Ungewissheiten. Vielen war nicht klar, wie viel Aufwand es braucht, um dieser Liga mithalten zu können. Im letzten Sommer haben uns dann elf Spieler mitgeteilt, dass sie nicht bereit sind, diesen zu leisten. Vier weitere haben sich erfreulicherweise durch ihre guten Leistungen für die Swiss und sogar die National League empfohlen. Diese Abgänge galt es im Sommer zu kompensieren. Für die kommende Saison bin ich zuversichtlich, dass wir unseren Kader zu etwa 70 Prozent halten und uns punktuell verstärken können. 

Kann man die erste Saison in der MySports League gewissermassen als Probejahr verbuchen?
Ich denke schon. Die meisten Spieler haben sich inzwischen an die Belastungen mit Sport und Arbeit gewöhnt und sind sehr gerne bei uns. Allerdings ist auch klar, dass wir bei unseren Neuzugängen nicht von gestandenen Spielern sprechen, die sich voll auf das Eishockey konzentrieren können. Ein solches Spielerprofil liegt finanziell im Moment nicht drin und deshalb liegt bei uns der Fokus ganz klar auf der Entwicklung junger Spieler. Nun müssen wir an den zuletzt guten Leistungen anknüpfen und am besten noch eine Schippe drauflegen. Dann bin ich überzeugt, erreichen wir die Playoffs und damit das erste Saisonziel. 

www.ehcbasel.ch

 

 

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