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Freespeed Basel verteidigt Schweizer Meistertitel

  • Samstag, 27 Juli 2019 05:47
  • geschrieben von  ilo
Freespeed Basel verteidigt Schweizer Meistertitel Foto: zVg.

Das Basler Ultimate-Team im Hoch – neben den Herren schreiben auch die Freespeed Ladies Vereinsgeschichte. 
Wenn auf dem altehrwürdigen Landhof die Frisbee-Scheibe in den letzten fünf Jahren durch die Luft zischte, ging jedes Mal Freespeed Basel als Sieger hervor. Die weisse Weste konnten die Bebbi zwar nicht wahren, dennoch gelang Freespeed dank einem Steigerungslauf am diesjährigen Finalwochenende die Titelverteidigung. In einem hochklassigen Finale besiegten die Basler die Flying Angels Bern mit 15:13 und sind damit zum sechsten Mal Schweizer Meister. Für Gilles Nève und acht weitere Spieler von Freespeed ging es in der ersten Juli Woche an der Ultimate-EM in Ungarn weiter. Die Schweiz musste sich im Spiel um Rang drei den Russen geschlagen geben und belegte schliesslich den guten vierten Rang.

VG: Herr Nève, welches Fazit ziehen Sie nach dem sechsten Schweizer Meistertitel mit Freespeed?
Gilles Nève: Wir haben uns Anfang Saison drei Ziele gesetzt: ungeschlagen bleiben auf unserem Landhof, die Titelverteidigung in der Schweizer Meisterschaft und das dritte Ziel ist eine Top-3-Platzierung in der Champions-League-Qualifikation. Das erste Ziel haben wir klar verpasst. Wir haben in der Swiss Ultimate Disc Tour (einem weiteren Wettbewerb neben der offiziellen Schweizer Meisterschaft, Anm. d. Red.) zum Saisonauftakt gleich zwei Niederlagen einstecken müssen. Das hat auch unsere Favoritenrolle in der Meisterschaft in Frage gestellt. Wir konnten aber dank einem Steigerungslauf und einer sehr starken Leistung im Final gegen die Flying Angels Bern den Schweizer Meistertitel doch noch verteidigen. 



Was steht in dieser Saison noch auf dem Programm?
Wir wollen Ende August mit der Champions-League-Qualifikation in Paris unser drittes Ziel erreichen. Die Champions League findet dann im Oktober in der Nähe von Venedig statt. In der SUDT (Freespeed ist Titelverteidiger, Anm. d. Red.) steht noch ein Auswärtsspiel in Zürich an, die Qualifikation für den Final ist zwar noch möglich, liegt aber nach den beiden Heimniederlagen nicht mehr in unserer Hand.

Nach der Titelverteidigung ging es für Sie und acht weitere Basler Schlag auf Schlag weiter mit der Europameisterschaft. Wie zufrieden sind sie mit dem undankbaren vierten Rang?
Klar, wenn um Edelmetall gespielt wird, will man sich diese Medaille holen. Dennoch können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Trotz einer Startniederlage gegen Frankreich konnten wir die restlichen Gruppenspiele gegen Finnland, Schweden und Ukraine gewinnen, wodurch wir als Gruppenzweite in die Power Pools gelangen konnten. Dort haben wir gegen einen Gruppenersten Irland gewinnen können und gegen Österreich und Deutschland verloren. Als drittplatzierte mussten wir nochmals gegen Schweden ran. Auch dieses Mal behielten wir die Oberhand und schafften den Einzug in den Viertelfinal. Gegen die Dänen konnten wir dank einer überzeugenden Leistung unserer Defense in den Halbfinal einziehen. 

Was fehlte zu einer Medaille?
Zwischen uns und den Top 3-Nationen war ganz einfach ein Klassenunterschied sichtbar. Wir haben deutlich gegen Deutschland verloren und konnten nur eine Halbzeit lang mit Russland mithalten. Seit 2010 kommt die Schweiz im Ultimate dank der hervorragenden Arbeit in den Vereinen immer stärker auf. Das nächste grosse Ziel ist nun die WM 2020 in den Niederlanden. Vielleicht können wir bereits dann die Lücke zu den Top-Nationen verkleinern. 

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Bronze für Freespeed Ladies

Nach zahlreichen vierten Plätzen in den vergangenen Jahren, konnten sich die Freespeed Ladies am vergangenen Wochenende erstmals in der Vereinsgeschichte die Bronzemedaille bei den Schweizer Meisterschaften erspielen. Im Halbfinal trafen die Baslerinnen auf den amtierenden Vizemeister aus Bern (FAB). Schnell konnten sich die Hauptstädterinnen absetzen und lagen mit einigen Punkten Vorsprung in Führung. Nach dem Ausgleich zum 11:11 entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, mit dem besseren Ende für FAB. Im Spiel um Rang drei gegen das Team Swarm aus Zürich rehabilitierten sich die Freespeed Ladies und krönten dank dem souveränen 15:9-Sieg ein starkes Finalwochenende mit der ersten Bronzemedaille. Gleichzeitig haben sich die Freespeed Ladies damit auch für den regionalen Vorentscheid Süd (EUCR-S) der European Ultimate Club Championships qualifiziert, welcher Ende August in Paris stattfindet. 

www.freespeed.ch

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