Donnerstag, November 21, 2019

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«Es schlummert riesiges Potenzial in der Mannschaft»

  • Samstag, 26 Oktober 2019 10:16
  • geschrieben von  ilo
Traktor Basel: Grosse Aufstiegs-Euphorie und noch mehr Potenzial. Traktor Basel: Grosse Aufstiegs-Euphorie und noch mehr Potenzial. Foto: Jeannot Broch

Die Volleyballer von Traktor Basel spielen ihre erste NLA-Saison und das mit dem jüngsten Team der Liga.
Bei der NLA-Premiere gegen Chênois Genève Volleyball betrug das Durchschnittsalter der Spieler von Traktor Basel gerade mal 21 Jahre. Obwohl der Aufsteiger in den ersten drei Partien in der höchsten Schweizer Spielklasse als Verlierer vom Platz ging, deutete das Team von Cheftrainer Daniel Rocamora sein grosses Potenzial an. Mit der Verpflichtung des Bubendorfers Samuel Ehrat ist den Traktor-Verantwortlichen ein Transfercoup gelungen. Weshalb der 27-jährige Nati-Captain nun bei Traktor Basel spielt und was er mit der jungen, hungrigen Mannschaft vorhat, erzählt der zweifache Cupsieger im Gespräch mit dem Vogel Gryff

VG: Herr Ehrat, Sie gehören zu den besten Schweizer Volleyballspielern und haben sich für den Wechsel nach Basel entschieden. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen? 
Samuel Ehrat: Ich habe sieben Jahre im Glarnerland bei Volley Näfels und zuletzt ein Jahr bei Volley Schönenwerd in der NLA gespielt, wobei ich wieder in Basel gewohnt habe. Bereits in meinem letzten Jahr in Näfels hat mich Traktor-Sportchef Heiko Breer kontaktiert und von den Aufstiegsambitionen berichtet und gefragt, ob ich mir ein Engagement vorstellen könnte. Ich hatte ein Jahr lang Zeit mir Gedanken darüber zu machen und nach weiteren Gesprächen mit der Vereinsleitung war ich vom Projekt Traktor Basel überzeugt. Dass ich mit meinem Wechsel helfen kann, für die Volleyballregion etwas aufzubauen, war ein weiterer Grund für diesen Schritt. 

Noch warten die Traktoren auf den ersten Sieg in der Nationalliga A. Was fehlt noch zum Premieren-Erfolg?
In allen drei bisherigen Partien haben wir gute Leistungen gezeigt. Am letzten Samstag gegen Jona erzielten wir sogar mehr Punkte als der Gegner. Leider zogen wir immer wieder Schwächephasen ein, die uns den Sieg kosteten. Diese Inkonstanz ist noch ein Schwachpunkt. Bei einer derart jungen Mannschaft ist das allerdings völlig normal. Wir werden daran arbeiten und dann bin ich sicher, folgt schon bald der erste Sieg. 

Sie sprechen das sehr junge Team an. Wie können Sie ihre Teamkollegen mit Ihrer Erfahrung unterstützen?
Ich glaube, das Team, die jungen Spieler müssen diese Erfahrungen machen und lernen, mit diesen Situationen umzugehen. Für die meisten ist das ein ganz neues Abenteuer und dabei kann ich sie sicher mit meiner Erfahrung unterstützen und dafür sorgen, dass dieser Lernprozess etwas schneller geht. 

Was trauen Sie Ihrer Mannschaft in dieser Saison zu?
Vieles ist möglich. Noch ist schwierig abzuschätzen, wohin der Weg geht. Die Playoffs sind durchaus realistisch. Es schlummert riesiges Potenzial in dieser Mannschaft und wir arbeiten gut in den Trainings. Erreichen wir tatsächlich die Playoffs, kommt es natürlich darauf an, wer dort unser Gegner ist. Dadurch, dass es in diesem Jahr keinen Absteiger gibt, kann sich das Team ohne Druck an das hohe Niveau gewöhnen. Dann schauen wir mal, was am Ende dabei herauskommt. 

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Super Game Day in der Rankhofhalle

Am nächsten Sonntag, 27. Oktober, steigt in der Rankhofhalle der Super Game Day – Volleyballsport der Spitzenklasse. Mit Sm’Aesch Pfeffingen und Traktor Basel vertreten erstmals seit 20 Jahren wieder beide Geschlechter die Region Basel in der höchsten Schweizer Volleyball-Liga. Die Damen von Sm'Aesch Pfeffingen treffen um 15.00 Uhr auf den VBC Val-de-Travers. Um 18.00 Uhr strebt Traktor Basel gegen Volley Schönenwerd den ersten NLA-Sieg an. 

www.trakorbasel.ch

 

 

Letzte Änderung am Samstag, 26 Oktober 2019 10:23

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